So, 17. Dezember 2017

Kein Schnäppchen

28.06.2014 15:15

"Mahü"-Infokampagne verschlingt 3,2 Millionen Euro

So supertoll ist die Wiener Mariahilfer Straße - um diesen Satz unter die Leute zu bringen, muss der Steuerzahler tief in die Tasche greifen. Insgesamt kostet die "Mahü"-Infokampagne nämlich 3,250.000 Euro. Das ist natürlich nicht im Budget drinnen. Also muss eine Erhöhung her. Einmal um 300.000 und einmal um 600.000 Euro.

"Weitere Informationsmaßnahmen sollen ergriffen werden, um detailliert über den Bauablauf während der Neugestaltung während des zweiten Abschnitts ab Frühjahr 2015 zu informieren und so die Beeinträchtigungen für Bewohner und Handelstreibende so gering wie möglich halten zu können", steht in einer Aussendung über Maria Vassilakous Lieblingsstraße.

Gesamterhöhung von 900.000 Euro nötig
Ein Schnäppchen ist die Infokampagne freilich nicht. Die doppelte Erhöhung kommt im nächsten Ausschuss für Verkehr zur Abstimmung - und liegt der "Krone" jetzt schon vor. Die Forderung an das Steuerzahler-Christkind sieht so aus: Für die Kampagne werden 2014 noch 300.000 Euro und 2015 schließlich 600.000 Euro benötigt. Macht eine Gesamterhöhung von 900.000 Euro.

Wiens ÖVP-Landesparteiobmann Manfred Juraczka findet dafür keine lobenden Worte: "Zusammen mit den Baukosten von rund 26 Millionen und der Krisen-PR-Firma, die bei dieser Rechnung noch nicht dabei ist, verschlingt eine Straße insgesamt fast 30 Millionen Euro." Auch die Frage rund um die versprochenen Querungen ist für Juraczka noch lange nicht geklärt.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden