Mo, 11. Dezember 2017

"Wienern reicht's"

26.06.2014 17:00

Nach Überfällen: Sicherheitsgipfel gefordert

"Die Stadtpolitik muss endlich der Polizei den Rücken stärken - und bitte nicht mehr eine fehlerhafte Integrationspolitik schönreden", fordert FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache nun einen Sicherheitsgipfel für Wien. Auch die ÖVP erwartet sich nach den jüngsten Gewalttaten "ein stärkeres Engagement des Bürgermeisters".

"Jetzt muss bei einem Sicherheitsgipfel genau festgelegt werden, wie die Politik die Polizei bei einer großen Offensive gegen die bekannten Tätergruppen unterstützen kann. Den Wienern reicht's. Niemand will diese zunehmende Brutalität dieser Kriminellen länger hinnehmen", meint Strache, dass bisher "am falschen Platz gespart" worden sei: "Die 1.000 Polizisten zusätzlich sind den Wienern nun schon zehnmal versprochen worden. Stattdessen werden auch noch Wachzimmer geschlossen."

"Die zunehmende Gewaltbereitschaft ist ein Problem"
Auch die ÖVP steht positiv zu einem Sicherheitsgipfel. Stadtparteiobmann Manfred Juraczka: "Tatsächlich ist die zunehmende Gewaltbereitschaft bei gewissen Tätergruppen ein Problem. Auch die rot-grüne Regierung wird sich mit diesem Thema beschäftigen müssen - sonst kann's keine Lösung geben. Aber fairerweise muss erwähnt werden, dass bereits viel passiert."

Im Bürgermeisterbüro bleibt man zurückhaltend: "Bekanntlich wurde ja unter der schwarz-blauen Bundesregierung Wien 1.500 Polizisten weggenommen." Und Michael Häupl spreche ohnedies häufig mit Innenministerin Mikl-Leitner, die für die Bundespolizei und somit für die Sicherheit in Wien zuständig sei. Nachsatz: Der Bürgermeister habe bereits mehrmals betont, dass er sehr gerne die Polizei übernehme.

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