Mo, 20. November 2017

In Lkw geschlittert

23.06.2014 21:41

18-Jähriger stirbt bei Radunfall auf Sportwoche

Tragisches Ende eines Schulausflugs in Salzburg: Ein 18-jähriger Schüler einer HTL aus Niederösterreich kam am Montagvormittag bei einem schweren Verkehrsunfall auf einem Güterweg in Bruck an der Glocknerstraße ums Leben. Der Bursch legte während seiner Talfahrt in einer unübersichtlichen Kurve wegen eines entgegenkommenden Lkws eine Vollbremsung ein. Dabei kam er zu Sturz und prallte gegen das Fahrzeug.

Der Unfall ereignete sich gegen 10.20 Uhr. Der 18-Jährige stürzte mit seinem Rad wenige Meter vor dem Lastwagen und schlitterte gegen die linke Frontseite des Lkws. Er erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Kopfverletzungen.

Auf der Schotterstraße gab es keine Ausweichmöglichkeit. Der Lastwagenfahrer, ein 50-jähriger Pongauer, erlitt einen schweren Schock - er und die Klassenkameraden des 18-Jährigen werden von einem Kriseninterventionsteam betreut.

Der Schüler aus dem Bezirk St. Pölten unternahm am Montag mit einer Gruppe von Mitschülern und in Begleitung eines Lehrers im Rahmen einer Sportwoche eine Radtour auf den Bruckerberg. Wie die Polizei berichtete, war der verunglückte Schüler ein geübter Mountainbiker. Er war schneller als der Rest der Gruppe unterwegs, zwei Schulkollegen versuchten Schritt zu halten, blieben aber zurück und kamen erst Minuten später zum Unfallort.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden