Mi, 13. Dezember 2017

Gift für die Bienen

23.06.2014 16:56

Erdäpfelpestizide als neue Öko-Gefahr durch TTIP

Jetzt entdecken Experten - bei genauem Studium der Inhalte des US-Handelspakts - immer neue Öko-Gefahren für die heimische Landwirtschaft. Denn durch die geplante drastische Absenkung der Umweltstandards könnten unsere Erdäpfelfelder mit einem zur Stunde noch verbotenen Bienengift überschwemmt werden.

Es gilt als noch gefährlicher für die Bienen als die ohnehin schon berüchtigten Neonicotinoide. Und eben weil Fipronil die fleißigen Honigsammlerinnen zu Millionen dahinrafft, wurde es 2013 - in Zustimmung mit Österreich - untersagt. Zumal sogar die agrochemie-hörige Brüsseler Gesundheitsbehörde EFSA die Giftigkeit offiziell bestätigt.

Spar-Chef warnt: "Umweltstandards noch mehr abgesenkt"
Doch jetzt fordern Konzerne wie BASF sogenannte Notzulassungen. In Deutschland hat sich der Chemieriese mit dem Mittel "Goldor Bait" bereits durchgesetzt. In Österreich wird die Zulassung geprüft. Sowohl Greenpeace als auch Global 2000 fordern ein Verbot. Spar-Chef Gerhard Drexel befürchtet bei einem Abschluss des US-Handelspaktes TTIP mit der EU noch weit Schlimmeres: "Dann werden die Umweltstandards noch mehr abgesenkt. Dann braucht sich die Agroindustrie vor gar nichts mehr zu fürchten - und einer Vergiftung unserer wertvollen Lebensmittel steht nichts mehr im Wege."

Inzwischen hat sich auch Oberösterreichs Landeschef Josef Pühringer unserer "Krone"-Aktion aus ganzem Herzen angeschlossen.

Jede Stimme zählt! Unterschreiben Sie jetzt die ONLINE-PETITION gegen das US-Freihandelsabkommen oder laden Sie die UNTERSCHRIFTENLISTE herunter und sammeln Sie Unterschriften. Senden Sie diese dann bitte ausreichend frankiert in einem Kuvert an die Kronen Zeitung, Kennwort: STOPP, PF 200, 1203 Wien, Fax 01/3698896. Ihre Daten werden nur zur Auswertung verwendet.

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