So, 19. November 2017

Küstenwacheneinsatz

20.06.2014 10:06

Absturz ins Meer: Google-Ballon löst Großalarm aus

Ein unbemannter Google-Ballon hat in Neuseeland Großalarm ausgelöst. Die Rettungskräfte in Christchurch glaubten nach dem Notruf eines Bauern, ein Flugzeug sei ins Meer gestürzt, wie die Polizei am Freitag berichtete. Rettungshubschrauber und Boote der Küstenwachen rückten aus. Sie fanden aber nur die Ballonhülle.

Wie sich herausstellte, gehörte der Ballon zu Googles "Project Loon": Das Unternehmen will Kunden in abgelegenen Regionen aus der Luft mit Breitband-Internet versorgen. Tests mit 30 Ballons begannen im Juni 2013 in Neuseeland und sind nach Angaben von Google vielversprechend.

Nicht die erste Panne bei der Landung
Bei der Landung der Google-Wetterballons kommt es bislang allerdings immer wieder zu Problemen. Erst vor wenigen Wochen machte ein anderer Google-Ballon Schlagzeilen, der sich bei der Landung in Stromleitungen verfing und einigen Haushalten im US-Bundesstaat Washington einen Stromausfall bescherte (siehe Infobox).

Google kann aber auch erfolgreiche Testflüge vorweisen. Vor rund zwei Monaten sorgte ein Ballon des Internetkonzerns für Schlagzeilen, nachdem er in nur 22 Tagen erfolgreich die Welt umrundet hatte. Startpunkt des Ballons war auch in diesem Fall Neuseeland.

Internetkonzerne forcieren WWW aus der Luft
Googles Internetballons sind Teil der Bemühungen des Konzerns, möglichst viele Menschen auf der Welt mit einem Internetzugang zu versorgen. Der Hintergedanke: Je mehr Menschen auch in armen oder entlegenen Gebieten auf das WWW zugreifen können, umso größer ist Googles potenzielle Kundenzahl.

Google ist nicht der einzige große US-Internetkonzern, der auf diese Weise denkt. Facebook verfolgt eine sehr ähnliche Strategie, will allerdings auf solarbetriebene Drohnen statt Wetterballons setzen. Erst kürzlich hatte das soziale Netzwerk eigens den Drohnenhersteller Titan Aerospace übernommen (siehe Infobox).

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