Di, 24. Oktober 2017

Tabu oder nicht?

21.06.2014 07:00

Neuer Trend: Promi-Mamas zeigen sich beim Stillen

Einst sorgte Demi Moore mit ihrem Cover für die "Vanity Fair" für Aufsehen. 1991 ließ sich die Schauspielerin nackt und mit Babybauch von Starfotografin Annie Leibovitz ablichten. Mehr als zwanzig Jahre später macht ein neuer Hollywoodtrend die Runde: Auffällig viele Promi-Mamas posten nun nämlich Fotos in sozialen Netzwerken, die sie beim Stillen ihrer Kleinsten zeigen.

Eines ist sicher: Für die Fotos von Model Natalia Vodivanova, Schauspielerin Jaime King oder Bruce Willis' Gattin Emma Heming hätten Magazine früher eine Menge Geld hingeblättert. Mittlerweile jedoch lichten sich die frischgebackenen Promi-Mamas lieber selbst ab und posten die intimen Fotos auf Twitter, Instagram und Co.

Das wirft eine neue Diskussion unter den Fans auf: Wie viel Intimitäten sind im Netz okay? Immerhin ist nicht jede normale Mama derart zeigefreudig wie die berühmten Mütter. Auf den Schnappschuss von Emma Heming etwa folgte sogleich Protest der Fans: "Beim Stillen? Das ist ja ekelhaft", schrieb ein User auf Instagram. Ein anderer fragte: "Muss ich das sehen?", während ein anderer feststellte: "Das geht mir ein bisschen zu weit."

"Stillen sollte kein Tabu sein"
Diese doch heftigen Reaktionen waren wohl der Grund, warum sich auch "Heart of Dixie"-Star Jaime King dazu entschied, vor wenigen Tagen ein Foto online zu stellen, das sie beim Stillen ihres acht Monate alten Sohnes James zeigt. Dazu schrieb die Schauspielerin: "Das sind die Momente, für die eine Mutter lebt. Stillen sollte kein Tabu sein – und das Füttern mit dem Fläschchen sollte nicht beurteilt werden." Über 15.000 Likes bekam King innerhalb kürzester Zeit für dieses Foto mit Statement.

Dennoch: Ganz neu ist der Trend der stillenden Mütter in sozialen Netzwerken nicht. Schon 2011 zeigte sich Miranda Kerr beim Stillen von Söhnchen Flynn. 2013 postete Model-Kollegin Gisele Bündchen ein Foto, auf dem sie beim Stillen ihrer Tochter Vivian zu sehen ist, während sie von einer Reihe an Stylisten zurechtgemacht wird. "Was würde ich nur nach einem 15-Stunden-Flug mit nur drei Stunden Schlaf ohne mein Beauty-Team machen?", fragte das Topmodel damals und erntete damit vor allem von normalen Mamas viel Kritik.

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