Di, 21. November 2017

„Wie bei Freistoß“

10.06.2014 09:42

14-Jährige trat brutal gegen Kopf von Polizistin

Mit starken Kopfschmerzen und einer Gehirnerschütterung liegt eine 28-jährige Polizistin in der Innsbrucker Klinik. Sie wurde am Pfingstwochenende im Tivolischwimmbad Opfer eines brutalen Übergriffs: Ein 14-jähriges Mädchen hatte "wie bei einem Freistoß" voll zugetreten.

Was war nur mit diesen beiden Mädchen los? Am Pfingstsonntag stahl eine 16-Jährige im Tivolibad einem Jugendlichen das Handy. Es kam daraufhin zu einer Rauferei. Der Sicherheitsdienst des Bades schritt ein, die 16-Jährige schlug um sich und biss sogar zu. Auch die alarmierten Polizisten wurden beschimpft und attackiert.

Doch es kam noch schlimmer: "Vor der Tribüne des Sportbeckens wollte eine Polizistin dem Mädchen Handfesseln anlegen. Dabei stürzten beide. Plötzlich kam eine 14-jährige Freundin ins Spiel, die der Beamtin einen Tritt gegen den Kopf versetzte", schildert Hubert Thonhauser von der Polizei Innsbruck-Pradl. "Wie bei einem Freistoß" sei der brutale Übergriff vor den Augen vieler Badegäste erfolgt.

Polizistin leidet unter starken Kopfschmerzen
Thonhauser telefonierte am Montag mit der Kollegin, die in der Klinik liegt: "Es geht ihr nicht gut, sie hat starke Kopfschmerzen."
Die Polizei informiert nun die Kinder- und Jugendwohlfahrt. Die elternlose 14-Jährige wird bereits betreut, sie wohnt in einem Heim. Ihrer Freundin fehle laut Polizei nach dem Diebstahl und der folgenschweren Brutalität das Unrechtsbewusstsein. Die beiden Mädchen sollen einer amtsbekannten Jugendbande angehören.

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