Sa, 16. Dezember 2017

Attacke oder Unfall?

06.06.2014 17:00

Achtjähriger erlitt in Wiener Schule Stichwunde

Mit Schaudern denkt Ulrike M. (Name geändert) an den 26. Mai zurück: An diesem Tag holte sie ihren Sohn mit blutigen stichartigen Wunden aus seiner Volksschule in Wien-Josefstadt ab. Laut dem Achtjährigen hat ihn ein Mitschüler mit einem Messer attackiert. Der Direktor versucht zu beruhigen.

Nicht erst seit dem Burnout der ursprünglichen Lehrerin vor einem Jahr gilt die Klasse als besonders berüchtigt. Immer wieder soll es zu Streitereien und Gehässigkeiten innerhalb der Schülergruppe in der Zeltgasse gekommen sein. Besonders drei Buben sollen hervorstechen.

"Am 26. Mai ging mein Sohn mit Mitschülern die Stiegen von der Nachmittagsbetreuung in den Hof hinunter. Plötzlich hat der Max (Name geändert) meinem Daniel ein Messer in den Rücken gestochen", so die verzweifelte Mutter. Bereits im Vorfeld habe der "böse Bub" immer mit der Waffe geprahlt.

Direktor spricht von Unfall
Im Spital wurden Stichverletzungen festgestellt, die von einem spitzen Gegenstand - eine Schere würde auch infrage kommen - stammen. Doch nach der Anzeige und den ersten Einvernahmen will plötzlich keiner mehr etwas von einer Messerattacke wissen. Für den Direktor war es gar "ein Unfall". "Dabei will ich nur, dass mein Sohn vor weiteren Angriffen geschützt wird", so die Wienerin.

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