So, 17. Dezember 2017

Täter unbekannt

06.06.2014 09:05

Kärntner Rettungshund mit Schneckenkorn vergiftet

Aufatmen nach dem Gift-Anschlag auf einen Rettungshund der Rettungshundebrigade Feldkirchen! Ein Tierhasser versuchte den in einer Hundebox direkt neben dem Trainingsplatz abgelegten Vierbeiner, wie berichtet, mit einem Fleischköder zu vergiften – mittlerweile ist "Cello" außer Lebensgefahr. Die Polizei ermittelt.

Der unfassbare Anschlag auf den Rettungshund sorgt für Entsetzen! "Wir hatten Mittwoch einen Einsatz und suchten mit den Hunden nach einer vermissten Person", schildert Staffel-Leiterin Cornelia Friesser. Anschließend kehrten die Retter mit ihren Vierbeinern auf den Übungsplatz zurück, um die Vierbeiner auf weitere Einsätze vorzubereiten.

Täter warf Giftköder ins offene Auto
"Die Hunde trainieren nacheinander – daher blieb Cello in der Hundebox im Auto seiner Halterin. Die Heckklappe war geöffnet", schildert Friesser weiter. Während die anderen Hunde auf dem Platz trainierten, schlug der Tierquäler in nur 20 Meter Entfernung zu: Er warf einen mit Schneckenkorn vergifteten Fleischköder zu Cello ins Auto und verschwand.

Halterin fand Hund regungslos vor
Als die Halterin des fünfjährigen Labradorrüden nach 40 Minuten zum Auto zurückkehrte, um Cello zu holen, lag dieser regungslos in der Box. "Wir fuhren sofort zum Tierarzt, der ein zentrales Nervengift festgestellt hat", so Friesser: "Wie es aussieht, dürfte Cello den Anschlag überleben – er ist bereits auf dem Weg der Besserung!" Aufschluss über mögliche Spätfolgen soll ein Blutbild geben.

Täter unbekannt, Motiv ein Rätsel
Jetzt ermittelt die Polizei wegen Tierquälerei. Über das Motiv des Täters herrscht allerdings Rätselraten. Denn die Brigade trainiert seit zwei Jahren auf dem 5.000-Quadratmeter-Platz. "Es gab nie Beschwerden – mit den Anrainern gibt es ein gutes Einverständnis", so die Staffel-Leiterin.

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