Mo, 20. November 2017

„Für tot gehalten“

05.06.2014 09:37

Königspython im Müll: Besitzer meldete sich

Ein 25-jähriger Mann aus Leoben ist der Besitzer jenes Königspythons, der in einem Restmüllcontainer in der Steiermark gefunden worden war. Der Mann meldete sich am Mittwochnachmittag aufgrund der Medienberichte bei der Polizei und gab an, dass er das Tier "für tot gehalten" und daher im Müllcontainer entsorgt habe. Er wurde wegen des Verdachts auf Tierquälerei angezeigt.

Der Leobener, der noch weitere Reptilien besitzt, hat den Python nach eigenen Angaben seit vier Jahren in seinem Terrarium in der Wohnung gehalten. Nachdem sich die Schlange tagelang nicht bewegte habe, habe er sie für tot gehalten und angeblich bereits am 31. Mai im Restmüllcontainer deponiert. Er wurde angezeigt, die Schlange wurde in die Obhut eines Amphibien- und Reptilienvereines gegeben.

Beim Müllentsorgen entdeckt
Entdeckt worden war das 1,2 Meter lange Reptil von einer Steirerin am Dienstag. Als sie den Deckel der Restmülltonne hob, rekelte sich obenauf der Königspython. Die Frau alarmierte die Polizei. Noch vor Eintreffen des Reptilien- und Amphibienvereins aus Graz wurde die Schlange in einem Kübel zwischengelagert.

Ein Experte identifizierte das Tier dann als Königspython. Die Schlange erfreue sich bester Gesundheit, hieß es am Mittwoch. Ausgewachsene Exemplare können bis zu zwei Meter lang werden und wiegen zwischen einem und drei Kilogramm.

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