Fr, 24. November 2017

Geht auch verkehrt

03.06.2014 09:59

Erste Geräte mit neuem USB-Stecker noch 2014?

Erste Geräte mit Steckern nach dem kommenden USB-Standard USB 3.1 Typ C könnten noch 2014 auf den Markt kommen. Das hat Jeff Ravencraft, Präsident des USB Implementors Forum, am Rande der Computermesse Computex im taiwanesischen Taipeh angekündigt. So gut wie alle großen Elektronikhersteller sollen an Geräten mit dem verdrehsicheren USB-Anschluss arbeiten.

"Wirklich jeder arbeitet daran – aber es gibt noch keine Prototypen", zitiert das IT-Portal "Golem" den USB-Entscheidungsträger. Laut Ravencraft soll das Interesse an den neuen USB-Ports, deren Stecker auch verkehrt in den Anschluss passen, enorm sein. Vor allem die Hersteller von PCs, Smartphones und Kabeln seien sehr interessiert an dem neuen Standard.

Endgültiger Standard wird bald beschlossen
Fertig sei dieser zwar noch nicht ganz, die endgültigen Spezifikationen für USB 3.1 Typ C will das USB Implementors Forum aber bis Juli festlegen. "Mit ein bisschen Glück gibt es Ende 2014 die ersten Produkte mit Typ C, auf jeden Fall aber Anfang 2015", zeigt sich Ravencraft zuversichtlich.

Neben der Neuerung, dass der Stecker auch verkehrt angesteckt werden kann, soll USB 3.1 Typ C einen weiteren Vorteil mitbringen. Die Stecker werden mit einem hör- und spürbaren Klicken im USB-Port einrasten – so ähnlich wie beim "Lightning"-Anschluss, den Apple bei seinen iPhones verwendet.

USB 3.1 Typ C soll aktuelle Stecker ablösen
Ravencraft erwartet eine hohe Nachfrage nach dem neuen USB-Standard. Zu Beginn dürften sich vor allem Kabel gut verkaufen, die auf der einen Seite den aktuellen USB-Stecker nach Typ A mitbringen und auf der anderen Seite einen Typ-C-Stecker haben. Damit könnten etwa Handys mit dem neuen Anschluss an dem heimischen PC angeschlossen werden.

Langfristig soll sich der verdrehsichere USB-Port auch in vielen anderen Geräten wiederfinden. Mit einer Übertragungsrate von zehn Gigabit pro Sekunde soll er für die meisten Aufgaben – externe Festplatten, Smartphones, PC-Peripherie – mehr als genug Geschwindigkeit mitbringen. Der aktuelle USB-Stecker soll dann nur mehr eine Nischenrolle spielen.

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