Fr, 24. November 2017

„Nicht erfreulich“

02.06.2014 16:35

Lopatka zerknirscht: Sohn war bei Identitären-Demo

Der jüngste Sohn von ÖVP-Klubobmann Reinhold Lopatka hat an der Kundgebung der sogenannten Identitären Mitte Mai in Wien teilgenommen. Das bestätigte der Vater am Montag zerknirscht. Sein Sohn habe sich die Demonstration "mit ein paar Freunden anschauen" wollen, heißt es in einer schriftlichen Stellungnahme. "Das ist für mich alles andere als erfreulich."

"Als Vater habe ich mir da natürlich Sorgen gemacht. Jeder Vater und jede Mutter versteht, was es bedeutet, wenn man so ein Bild sieht", so das Statement Lopatkas, das an mehrere Medien gegangen ist, weiter. Von der Teilnahme seines Sohnes bei der Kundgebung der Identitären habe er zuerst nichts gewusst.

"Geoutet" wurde Lopatka junior von der mit der FPÖ sympathisierenden Facebook-Seite "Der blaue Stammtisch". Der ÖVP-Politiker hält "die Anliegen dieser Bewegung für absolut falsch".

Massive Ausschreitungen bei Kundgebungen
Im Zuge einer Kundgebung der "Offensive gegen Rechts" gegen einen Aufmarsch der rechten "Identitären" Mitte Mai war es zu schweren Ausschreitungen gekommen. Ein massives Aufgebot an Polizei musste einschreiten. Beide demonstrierenden Gruppen hielten ihre geplanten Wege nicht ein und versuchten, Ausweichrouten zu wählen, wobei sie immer wieder auf Blockaden stießen.

Im Zuge der Zusammenstöße sind mindestens zwei Personen verletzt worden. Vor allem seitens der "Offensive gegen Rechts" gab es danach Kritik am Vorgehen der Polizei.

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