Mo, 20. November 2017

Krimi im Burgenland

27.05.2014 16:49

Aufregung um „Spion“ im Trainingslager der Kroaten

Riesenaufregung um die kroatische Nationalmannschaft: Rund zwei Wochen vor dem großen Fußball-WM-Eröffnungsspiel gegen Brasilien schlug das Team im Zuge des Trainingslagers in Bad Tatzmannsdorf im Burgenland bei der Polizei Alarm – ein Verdächtiger habe sich aufs Gelände geschlichen und die taktischen Übungen ausspioniert.

Er war bislang bei allen Einheiten der Nationalmannschaft aus Kroatien dabei – doch als er sich auch bei geheimen Trainingsstunden durch Zäune zwängte und sich auf das Gelände in Bad Tatzmannsdorf schlich, schrillten die Alarmglocken. Vor allem bei den anwesenden kroatischen Sportjournalisten – die wiederum umgehend die Verantwortlichen in Kenntnis setzten.

Und so kam schließlich auch die Polizei zu "Besuch" auf das Trainingsgelände – die den mutmaßlichen WM-Spion dann auch ganz genau unter die Lupe nahm. Ohne große Erkenntnisse jedoch, wie die Exekutive der "Krone" bestätigte. Der dubiose Mann bekam von den Beamten die "Rote Karte" und wurde – trotz heftiger Kritik von ihm selbst – vom Gelände abtransportiert. Es handle sich um einen Deutschen, der sich einfach – laut eigener Aussage – für Fußball interessiere.

Was aber das kroatische Lager und die Medien nicht so richtig glauben wollen: Ist doch Kamerun einer der Gruppen-Gegner bei der bevorstehenden WM in Brasilien. Und die haben mit Volker Finke bekanntlich einen deutschen Trainer! Vorsorglich habe man sogar vor, die kommenden Geheimtrainings in Oberwart abzuhalten.

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