Mo, 20. November 2017

„Oberste Priorität“

26.05.2014 11:28

Nach Mord in Graz: Suche nach Leichenteilen

Nach dem Mord an einem 54-jährigen Steirer durch zwei tatverdächtige Bankmitarbeiter in Graz ist am Montag die Suche nach den einbetonierten Leichenteilen angelaufen: "Das hat momentan oberste Priorität", erklärte Barbara Schwarz von der Staatsanwaltschaft Graz. Demnach werde an verschiedenen Stellen gesucht.

Die beiden Männer im Alter von 23 und 29 Jahren waren bei ihrer Verantwortung geblieben - der jüngere zeigte sich geständig, der ältere Verdächtige leugnete alles. Am Montag sollte im Zuge der U-Haftverhandlung eine neuerliche Befragung stattfinden. Die Mitarbeiter einer ausländischen Bank in Graz waren bisher der Justiz nicht aufgefallen - sie sind unbescholten.

Fest steht, dass die Leiche des Opfers mit einer "gewöhnlichen Säge aus dem Baumarkt" in einem angemieteten Container zerteilt wurde. Anschließend sollen die Täter die Teile in Beton gegossen und laut "Krone"-Informationen in der Mur versenkt haben. Für die Suche wurden laut Staatsanwaltschaft alle verfügbaren Einsatzkräfte zusammengetrommelt.

Eiskalter Mord wegen 80.000 Euro
Die beiden gebürtigen Türken sollen ihren 54-jährigen Kunden bereits im Februar in Graz bei seiner Wohnung in Wetzelsdorf abgeholt und noch im Auto mit einer Schnur erdrosselt haben. Dann brachten sie die Leiche in den Container und schnitten sie auseinander, ehe sie die Teile in Beton eingossen.

Das Motiv: Die Verdächtigen dürften rund 80.000 Euro von zwei Sparbüchern des Mannes abgezweigt haben. Der 54-Jährige bemerkte dies, daraufhin sollen die Männer den Mord detailliert geplant haben.

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