Mi, 22. November 2017

Eishockey-WM

18.05.2014 19:40

USA und Tschechien stehen im Viertelfinale

Die US-Auswahl hat sich am Sonntag bei der Eishockey-WM mit einem Sieg über Finnland ins Viertelfinale gehievt. 3:1 siegten die Amerikaner gegen die Skandinavier. Ebenfalls in der Runde der letzten Acht steht Tschechien nach einem 1:0 gegen Norwegen. Der entscheidende Treffer fiel durch Vladimir Sobotka schon nach 39 Sekunden.

Im Schlager des Tages setzte sich Olympiasieger Kanada im Duell mit Titelverteidiger Schweden durch. Dank des Treffers von Ryan Ellis (63.) in der Verlängerung gewannen die Kanadier mit 3:2 und fügten den Schweden die erste Niederlage zu. Die Skandinavier gaben dabei eine 2:0-Führung aus der Hand.

Joakim Lindström (14.) und Linus Klasen (22.) hatten für "Tre Kronor" getroffen, ehe Brayden Schenn (24.) und Kevin Bieksa (28.) für die Kanadier ausglichen und ihr Team in die Overtime führten. Beide Teams waren schon zuvor als Viertelfinalisten festgestanden.

Kurioser Treffer für die USA
Die USA gingen gegen Finnland schon nach 19 Sekunden durch einen kuriosen Treffer von Brock Nelson in Führung. Von der Plexiglasscheibe prallte der Puck zurück vor das Tor, das der finnische Goalie Pekka Rinne verlassen hatte. Tyler Johnson (47.) erhöhte im dritten Abschnitt, ehe Tuukka Mäntylä (57.) noch für Spannung sorgte. Mit einem ins leere Tor machte Johnson den US-Erfolg aber perfekt.

Russland setzte sich gegen Deutschland 3:0 durch und blieb damit auch nach dem sechsten Turnierauftritt makellos. Die Deutschen verpassten damit vorzeitig das Viertelfinale. Erneut treffen konnte Viktor Tichonow. Der Center von SKA St. Petersburg befindet sich derzeit in blendender Form. In den letzten fünf Partien punkte er jedes Mal und hält nun bei sieben Toren sowie sechs Assists. Damit führt Tichonow die Scorerwertung an.

Obwohl die Russen als einziges Team eine weiße Weste haben, war die Freude nicht uneingeschränkt. Im letzten Drittel schied Superstar Alexander Owetschkin verletzt aus, was für die Osteuropäer ein herber Verlust wäre. Immerhin steht ab Dienstag Jewgeni Malkin zur Verfügung.

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