Sa, 18. November 2017

Aber teure Bewachung

12.05.2014 16:53

Polizei: „Beim ‚Jonas-Reindl‘ ist nie was los“

"Der Bereich Schottentor ist kein Kriminalitäts-Hotspot, beim 'Jonas-Reindl' ist eigentlich nie etwas los", erklärt Polizeisprecherin Adina Mircioane der "Krone". Wieso die Stadt dann jedes Jahr ein Vermögen in einen privaten Sicherheitsdienst pumpt, bleibt ein Rätsel.

Noch dazu ist das 'Reindl' auch keine polizeibefreite Zone: "Die Bereitschaftseinheit nimmt natürlich auch den U-Bahn-Bereich regelmäßig unter die Lupe", erklärt Mircioane weiter. Die Beamten haben es ja auch wirklich nicht weit: Von der Landespolizeidirektion zum Schottentor sind es Luftlinie 180 Meter, zu Fuß braucht man laut Google Maps gerade einmal zwei Minuten. Ein Katzensprung also.

Bleibt also das Mysterium, weshalb man sich dann an diesem von Gewalttätern und Dealern gemiedenen Ort ausgerechnet einen privaten Sicherheitsdienst leistet, der – wie berichtet – in den nächsten fünf Jahren für die Bewachung des Schottentors und der Opernpassage insgesamt 2,28 Millionen Euro verschlingt. Übrig bleibt der Steuerzahler – und der im Dienst befindliche Wachmann, der trotz chronischer Unterbeschäftigung für schlechte Bezahlung täglich dort spazieren gehen muss.

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