Mo, 18. Dezember 2017

Song Contest 2015

12.05.2014 17:00

Schlacht um größtes Musikevent der Welt eröffnet

Am Tag nach dem Sieg von Conchita Wurst beim Song Contest in Kopenhagen haben bereits die Vorbereitungen für das Finale 2015 in Österreich begonnen. Ungeachtet der Tatsache, dass dafür an die 25 Millionen Euro flüssigzumachen sind, bringen sich alle Bundesländer in Stellung. Es gibt praktisch keine Halle, kein Stadion, kein Freiluftareal, das nicht genannt wird. Doch die Kriterien für das größte Musikevent der Welt sind hart.

Die nackten Zahlen lassen die Herzen der Politik offenbar höherschlagen: 120 Millionen Zuschauer weltweit, Tausende Journalisten vor Ort und viel Umwegrentabilität. Von 2,7 Millionen Nächtigungen ist da die Rede - für Österreich als Kultur- und Tourismusland eine einzigartige Chance.

"Für das Finale brauchen wir Platz für mehr als 10.000 Menschen, der Ort sollte zwei bis drei Wochen zur Verfügung stehen, und er muss natürlich überdacht sein", bringt es ORF-Chef Alexander Wrabetz im "Krone"-Gespräch auf den Punkt.

Mögliche Schauplätze für das ESC-Spektakel 2015
Nichtsdestrotz will etwa Klagenfurts Bürgermeister Christian Schieder mit der Open-Air-Location Wörhersee-Stadion punkten. Wie das Hypo-geschädigte Land das Budget stemmen will - etwa um die Arena zu überdachen - ist offenbar wurs(ch)t. In die gleiche Kerbe schlägt auch Niederösterreich: Für Landesrätin Elisabeth Kaufmann-Bruckberger kommt etwa der Wolkenturm in Grafenegg infrage. Aber auch dort dürfte es nicht besonders wetterfest sein...

Auch die Seebühne Bregenz oder das WM-Stadion Schladming greifen nach dem glamorösen Musikzirkus. Bleibt noch die Schwarzlhalle bei Graz: Sie würde alle Voraussetzungen locker erfüllen. Im großen krone.at-Voting hatte die Wiener Stadthalle zuletzt jedenfalls mit knapp 42 Prozent klar gewonnen.

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