Fr, 24. November 2017

Internetbetrug

12.05.2014 09:42

Oberösterreicherin um 7.600 Euro geprellt

Eine Frau aus Oberösterreich ist einem Internetbetrüger zum Opfer gefallen. Der unbekannte Täter hatte sich als Geschäftsmann ausgegeben, der in Schottland lebt, und von seiner Notlage berichtet. Die 50-Jährige aus dem Bezirk Steyr-Land überwies daraufhin zweimal Geld nach Nigeria, in Summe 7.600, wie die Polizei am Montag mitteilte. Die Exekutive appellierte einmal mehr an Internetnutzer, bei der Weitergabe von persönlichen Daten vorsichtig zu sein.

Vor einigen Monaten war die Frau von dem Unbekannten das erste Mal kontaktiert worden - mit dem Vorwand, an einer Partnerschaft interessiert zu sein. Auf Englisch erklärte er, dass er Alfred Wilson heiße, Architektur studiert habe und beruflich viel unterwegs sei. Per Facebook, aber auch am Handy berichtete der Mann zudem von einer Tochter und dem angeblichen Tod seiner Frau.

Anfang April ließ sich die Oberösterreicherin schließlich zur Überweisung von rund 3.700 Euro hinreißen. Er sei in einer Notlage, weil der nigerianische Zoll ihm gehörende Waren einbehalten habe, so der Betrüger. Später hieß es, dass er für eine Operation nach einem schweren Verkehrsunfall dringend Geld benötige. Die 50-Jährige wurde weitere 3.900 Euro los. Die Chancen, dass sie ihr Geld jemals zurückerhält, stehen schlecht.

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