Do, 14. Dezember 2017

48 Mann im Einsatz

07.05.2014 08:41

Haus in Sbg stand in Flammen: Bewohner gerettet

Großeinsatz für die Feuerwehr am Dienstag im Salzburger Bruck: In den frühen Morgenstunden brach in einer Wohnung neben dem Kinderdorf Feuer aus. Ein Mieter schaffte es noch ins Freie, eine weitere Bewohnerin des Mehrparteienhauses konnte mit Leitern rechtzeitig über den Balkon gerettet werden.

Es war 4 Uhr früh, als Katharina Reuscher (21) in ihrem Bett aufschreckte. "Es roch stark nach Brand. Mein Kater rannte wie verrückt durch die Wohnung. Ich hab' dann die Eingangstür geöffnet, um zu sehen, woher der Gestank kommt. Da kam mir nur dichter Rauch entgegen. Man konnte gar nichts mehr sehen", erinnert sich die junge Frau. Sie rief die Feuerwehr zu Hilfe und brachte sich auf dem Balkon in Sicherheit.

"Wir sind gemeinsam mit dem Löschzug St. Georgen mit 48 Mann zu dem Haus mit sechs Wohnungen ausgerückt. Als wir ankamen, drang schwarzer Rauch aus einer Wohnung im Erdgeschoß", schildert der Brucker Feuerwehrkommandant Franz Eder. "Ist der Rauch dunkel, heißt das, dass es extrem heiß ist und es bald durchzünden wird."

Die Kameraden holten die 21-Jährige mit einer Leiter vom Balkon. Zeitgleich wurde der Mieter (22) der Garconniere, in der es brannte, aufgefunden - er lag in der Wiese. Der junge Mann stand unter Schock und war nicht ansprechbar. Er wurde ebenso wie Reuscher mit einer Rauchgasvergiftung ins Spital gebracht.

Glosende Zigarette als Brandursache
"Wir sind mit schwerem Atemschutz und der Wärmebildkamera in die Wohnung hinein. Den Brandherd im Bereich des Bettes konnten wir rasch lokalisieren", sagt Eder. Während die einen Helfer löschten, machten die anderen mit einem Hochdruckbelüfter das Stiegenhaus rauchfrei. "Die restlichen Bewohner konnten durchs Treppenhaus ins Freie gebracht werden."

Die Wohnung des 22-Jährigen ist völlig zerstört, drei weitere müssen wegen Rauchniederschlägen saniert werden. Die Mieter - großteils Mitarbeiter des angrenzenden Kinderdorfs - kamen in der sozialen Einrichtung und bei Verwandten unter. Brandursache war eine noch glosende Zigarette im Bett.

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