Sa, 18. November 2017

Kritik an F1-Technik

04.05.2014 13:14

Vettel hätte gerne stärkere und schnellere Autos

Weltmeister Sebastian Vettel hat die Technikrevolution in der Formel 1 erneut kritisiert. "Wir sind eine Sportart, die dafür berühmt ist, laut und gefährlich zu sein. Wir laufen Gefahr, den Kern des Motorsports und unsere Traditionen zu verlieren", sagte der viermalige F1-Weltmeister, der sich schnellere Autos wünscht, in einem Interview.

Er selbst "brauche das Gefühl, einen Drachen oder ein Biest zu zähmen. Doch dieser Eindruck hat im Vergleich zur Vorsaison extrem nachgelassen", wird Vettel im Magazin "Focus" zitiert. Der 26-jährige Deutsche hätte gerne Boliden, die 1.000 PS haben und "so schnell fahren, wie es überhaupt geht".

Die gravierendste Neuerung der Formel 1 in dieser Saison ist die Wiedereinführung der Turbomotoren. Vor allem der Klang der Aggregate hat bei Motorsportexperten und -fans heftige Kontroversen ausgelöst.

Auch mit der doppelten Punktezahl für den Sieger des letzten Saisonrennens kann sich Vettel nicht anfreunden. "Meiner Meinung nach macht das keinen Sinn", betonte der Red-Bull-Pilot, der aktuell nur WM-Fünfter ist. "Ich weiß nicht, was ihn da geritten hat", sagte er über Chefvermarkter Bernie Ecclestone, der treibende Kraft hinter dieser Neuerung war.

Schumacher-Schicksal beschäftigt Vettel
Das Schicksal des bei einem Skiunfall schwer verletzten Rekordchampions Michael Schumacher beschäftigt Vettel noch immer sehr. "Es ist schwer für mich, darüber zu sprechen. Ich bin immer noch schockiert", erzählte Vettel. "Michaels Unfall zeigt, wie schnell sich die Dinge ändern können."

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