Fr, 24. November 2017

3 Insassen verletzt

02.05.2014 08:14

Rettungsauto landet bei Einsatzfahrt im Graben

Auf dem Weg zu einem Unfallort ist am Mittwochnachmittag ein Einsatzwagen des Roten Kreuzes selbst von der Straße abgekommen. Das Rettungsauto landete im Straßengraben. Die drei Insassen kamen mit leichten Verletzungen davon. Indes übernahmen die Helfer des Grünen Kreuzes die Versorgung des 18-jährigen Unfallopfers.

Gegen 17 Uhr hatte nahe der Stainzer Jet-Tankstelle ein 18-Jähriger, der erst seit zehn Tagen den Führerschein besitzt, auf der parallel zur B76 verlaufenden Landesstraße die Kontrolle über sein Auto verloren. Das Fahrzeug geriet nach rechts, überschlug sich und kam auf einem vier Meter breiten Grünstreifen zum Stillstand.

Passanten organisierten sofort Hilfe. Dabei wurden sowohl das Grüne als auch das Rote Kreuz alarmiert. Die "grünen Retter" waren schnell vor Ort, da sie sich zufällig in der Nähe befanden, und versorgten den verletzten Lenker. In der Zwischenzeit nahm aber auch ein Rotkreuz-Auto des Stützpunktes Deutschlandsberg Kurs auf die Unfallstelle.

Nach Überholmanöver in Straßengraben gestürzt
Doch die Einsatzfahrt mit eingeschaltetem Blaulicht endete knapp fünf Kilometer vor dem Ziel in Rassach abrupt - der Einsatzwagen kam von der Straße ab und landete im Straßengraben. "Nach einem Überholmanöver dürfte der Lenker schnell in eine enge Rechtskurve gefahren sein, worauf es im Fahrzeug zu einer Gewichtsverlagerung kam", berichtet ein erhebender Beamter. "Der Wagen geriet erst nach links, dann nach rechts und ist im Straßengraben auf der Beifahrerseite umgestürzt."

Nun brauchte das Rote Kreuz selbst Hilfe, denn die Insassen - der Lenker (51) sowie zwei Zivildiener, 20 und 30 Jahre alt, - erlitten Verletzungen. Diese stellten sich im Spital jedoch als leicht heraus. Am Einsatzfahrzeug entstand erheblicher Sachschaden.

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