So, 19. November 2017

Nach Nazi-Sager

29.04.2014 10:15

Heino erwirkt Unterlassung gegen Jan Delay

Etappensieg für Heino im Streit mit Rapper Jan Delay: Nachdem Delay den blonden Barden in einem Interview als Nazi bezeichnet hatte, hat Heino jetzt eine Unterlassung gegen den Rapper erwirkt. Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, verpflichtete sich Jan Delay, künftig derartige Aussagen über Heino nicht mehr zu tätigen.

"Das ist ein Nazi", hatte Jan Delay über Heino in einem Interview (siehe Infobox) gesagt. Der blonde Sänger ließ sich das nicht bieten und stellte daraufhin Strafanzeige, forderte eine Unterlassungserklärung sowie Schmerzensgeld. Am Montag lief die anwaltlich gesetzte Einspruchsfrist ab - ohne dass Delay sie wahrnahm.

Die Rechtsanwältin des Rappers teilte Heinos Anwalt in einem Brief mit, dass Jan Philipp Eißfeldt, so Delays bürgerlicher Name, sich gegenüber Heino verpflichte, ihn nie wieder als Nazi zu bezeichnen. Heino hat damit einen ersten rechtlichen Sieg gegen Jan Delay errungen.

Strafanzeige noch nicht vom Tisch
Die Strafanzeige wegen Beleidigung ist damit aber noch nicht vom Tisch. Im für ihn ungünstigsten Fall müsste sich Jan Delay vor Gericht für seine Äußerung verantworten. Am Freitag hatte der Rapper schon gegenüber dem ZDF kleinlaut eingestanden, er habe sich "im Ton vergriffen".

Heino erwartet sich allerdings noch etwas mehr als öffentliche Buße. Er fordert eine persönliche Entschuldigung. Der Volkssänger zur "Bild": "Jan Delay hat sich noch immer nicht bei mir entschuldigt. Das spricht doch Bände über seine Haltung mir gegenüber." Zu Heinos Schmerzensgeldforderung von 20.000 Euro wollten sich weder Heinos Rechtsvertretung noch die Gegenseite noch äußern. Das Geld will Heino spenden.

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