Mi, 22. November 2017

Forschung & Erlebnis

28.04.2014 10:28

„Wolf Science Center“: Zu Besuch beim Wolfsrudel

Spitzenforschung im Wolfsverhalten, gepaart mit einem in dieser Art wohl einzigartigen Erlebnisangebot für Touristen: Das "Wolf Science Center" in Ernstbrunn in Niederösterreich hat sich zu einem wahren Besuchermagneten entwickelt und ist zur internationalen Top-Einrichtung für Tier-Wissenschaftler aus aller Welt geworden.

Zugegeben: Ein etwas mulmiges Gefühl in der Magengegend verursacht es schon, wenn es daran geht, mit einem Rudel Wölfe auf Tuchfühlung zu gehen. Doch bevor sich die Tore zum Gehege öffnen, versteht es das Team des "Wolf Science Center" geschickt, seine Besucher auf die Begegnung mit den imposanten Tieren vorzubereiten.

Wölfe lieben Schlüssel und Handys
Neben Wissenswertem über die Geschichte eines der ältesten – als Hund domestizierten – tierischen Begleiter des Menschen lassen Tipps für das menschliche Verhalten zur Begegnung mit den Wildtieren die "Ur-Angst" vor dem Fabelwesen schnell schwinden: Die größte "Gefahr" geht, so lernt man, von Schlüsselbunden und Handys in Jackentaschen aus, die die Kaltschnauzen liebend gerne in ihren Besitz bringen wollen.

Eindrucksvolle Begegnung mit den Vierbeinern
Belohnt wird der Mut mit eindrucksvollen Begegnungen der gezähmten Tiere und der Erkenntnis, dass die Tiere in ihrem Rudel – und freilich auch ihren Betreuern – einen höchst sozialen Umgang pflegen. "Wölfe wie Menschen kooperieren gut innerhalb ihrer Klans auf der Jagd, bei der Fürsorge für ihren Nachwuchs, aber auch in teils grausamen Auseinandersetzungen mit den Nachbarn", erzählt Kurt Kotrschal, der die Einrichtung inmitten des Ernstbrunner Waldes 2008 gründete.

Vier Wolfsrudel in Ernstbrunn
Aktuell befinden sich vier Rudel mit jeweils bis zu fünf erwachsenen Tieren in den großzügigen Gehegen. Empfehlenswert: Spezial-Veranstaltungen wie die "Howl-Night" mit Lagerfeuerromantik oder ein Fotoshooting-Trip – Letztere sind bereits bis November ausgebucht. Alle Infos online unter www.wolfscience.at.

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