Fr, 24. November 2017

Wegen Grausamkeit

24.04.2014 08:46

Verurteilt: Brite verzehrte lebenden Goldfisch

Tierschützer haben in ihrem Kampf gegen die Unart, für ein Online-Trinkspiel Tiere zu quälen, einen Erfolg erzielt. Ein Gericht im nordostenglischen Gateshead verurteilte einen 22-Jährigen zu einer Strafe von rund 400 Euro, weil er während eines Trinkspiels zu Silvester einen lebenden Goldfisch verschluckt hatte.

Zusammen mit den Gerichtskosten muss Gavin Hope fast 1.000 Euro zahlen. Eine Vertreterin der königlichen Gesellschaft zur Verhütung von Grausamkeiten an Tieren (RSPCA), die Hope verklagt hatte, begrüßte das Urteil.

Mann filmte sich bei der Tat selbst
Hope hatte sich mit einem Video im Internet selbst verraten. Darauf ist zu sehen, wie er erst einen halben Liter Bier mit Tabasco, Tequila, einem rohen Ei und Fischfutter herunterspült und anschließend noch einen zappelnden Goldfisch verschlingt. Der Richter bezeichnete die Aktion als "dämlich" und verurteilte den 22-Jährigen wegen Grausamkeit an Tieren.

"Fisch stirbt im Magen einen langsamen Tod"
RSPCA-Vertreterin Michelle Charlton lobte die Entscheidung des Richters. Sie zitierte den Bericht eines Tierarztes, wonach der "Magen ein völlig ungeeigneter Ort für lebende Goldfische" sei. Die Tiere seien dort einem langsamen Erstickungs-, Säure- und Alkoholtod ausgesetzt, heißt es in dem Bericht weiter.

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