Do, 23. November 2017

Auch Rohan und Spera

17.04.2014 20:04

Kurz holt Gusenbauer in sein Beraterteam

Außenminister Sebastian Kurz steht künftig ein prominentes Beratergremium zur Seite. Unter anderem soll Ex-SPÖ-Kanzler Alfred Gusenbauer dem Team des ÖVP-Jungstars angehören. Es gebe bereits "losen Kontakt" zu den Experten aus den verschiedenen Bereichen, dieser soll nun "institutionalisiert" werden, sagte Kurz-Sprecher Gerald Fleischmann am Donnerstag.

Neben Gusenbauer sollen laut "Kurier" auch der frühere Generalsekretär des Außenamtes, Albert Rohan, die Leiterin des Jüdischen Museums der Stadt Wien, Danielle Spera, die Unternehmensberaterin Antonella Mei-Pochtler, "Sacher"-Chefin Elisabeth Gürtler, Ex-EU-Kommissarin Benita Ferrero-Waldner, Ex-Kommissar Franz Fischler sowie der Präsident der Industriellenvereinigung, Georg Kapsch, den Außenminister beraten. Laut Fleischmann gebe es darüber hinaus noch "viele andere" Berater, die je nach Thema hinzugezogen werden können - ehrenamtlich, wie der Sprecher betonte.

Schwerpunkt Westbalkan
Dem Westbalkan werde besondere Aufmerksamkeit zugemessen, teilte das Außenministerium mit. Der Einsatz des Beratergremiums ist einer von drei Schritten, um das Ministerium zu modernisieren. Daneben sollen ein Think Thank unter der Leitung von Spitzendiplomat Alexander Schallenberg und die Öffnung des Hauses für Debatten und Veranstaltungen die Arbeit von Kurz unterstützen.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden