Fr, 24. November 2017

Stärke 3,5 und 4,1

17.04.2014 18:56

Leichte Schäden nach 2 Erdbeben in der Steiermark

Zwei Erdbeben der Stärke 3,5 und 4,1 sind am Donnerstagnachmittag im Raum Kindberg in der Steiermark registriert worden. Die Erschütterungen schreckten gegen 17 Uhr zahlreiche Bewohner auf, einige von ihnen berichteten von leichten Mauerschäden. Ein Erdbeben mit einer Magnitude von 4 oder höher passiere im Schnitt nur etwa alle zehn Jahre in der Steiermark, hieß es seitens der Landeswarnzentrale (LWZ).

Innerhalb der ersten Stunde nach dem Beben riefen rund 60 besorgte Steirer bei der LWZ sowie rund 260 bei der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik an. Harald Zach, diensthabender Disponent bei der LWZ, sprach auch von ersten Schadensmeldungen: "Vier Anrufer meldeten Risse im Mauerwerk." Haarrisse im Verputz seien bei dieser Erdbebenstärke auch zu erwarten, so der Experte.

Beben sogar in Wien spürbar
Das erste der beiden Beben wurde um 16.55 Uhr mit einer bereits für Österreich eher hohen Stärke von 3,5 auf der Richterskala gemessen. Nur vier Minuten später, um 16.59 Uhr, bebte die Erde in der Mur-Mürz-Furche erneut, und zwar mit der Stärke 4,1. Die Erschütterungen seien in einem Umkreis von etwa 50 Kilometern und damit bis nach Frohnleiten nördlich von Graz spürbar gewesen, sagte Zach. Entsprechend zahlreich waren auch die Anrufe besorgter Steirer. Sogar in Wien wurde das Beben wahrgenommen.

Erst im Februar und im März hatte es in der Steiermark gebebt: am 3. März nordwestlich von Judenburg mit einer Magnitude von 2,3 und am 3. Februar im Raum Hartberg mit einer Stärke von 2,8 nach Richter.

Der Österreichische Erdbebendienst ersucht die Bevölkerung, das Wahrnehmungsformular auf der Homepage auszufüllen oder schriftliche Meldungen an den Österreichischer Erdbebendienst bei der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik - Hohe Warte 38, 1190 Wien - zu senden.

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