Sa, 18. November 2017

„Schumi“-Managerin:

13.04.2014 21:46

„Kleine Fortschritte, die uns Mut machen“

Wie geht es Michael Schumacher? Diese Frage war am Sonntagabend das große Thema im ARD-Talk von Günther Jauch. Zu Gast war auch Schumacher-Managerin Sabine Kehm, die den Formel-1-Rekordweltmeister fast täglich im Spital in Grenoble besucht. Sie sprach von "kleinen Fortschritten, die uns froh machen und Mut geben". Allerdings wagte sie keine Prognose über den Heilungsverlauf. Am Medienrummel übte sie einmal mehr heftige Kritik.

Unter Verweis auf die Wahrung der Privatsphäre gab sich Kehm ansonsten sehr zugeknöpft. Wie schon vor wenigen Tagen erklärte sie, dass es bei Schumacher Momente der Wachheit und des Bewusstseins gebe. Letzteres bedeute, dass der Patient mit der Umwelt in Interaktion treten könne, führte sie allgemein - aber wohl auf Schumacher gemünzt - aus.

"Prognose nicht möglich. Jeder Fall ist individuell"
Eine Prognose über die weitere Entwicklung sei nicht möglich, auch nicht vonseiten der behandelnden Ärzte. "Jeder Fall ist individuell", lehnte Kehm auch Vergleiche mit anderen Unfallopfern ab.

Für die riesige Anteilnahme der Fans zeigte sich Kehm sehr dankbar. "Das ist ganz toll, so viel Anteilnahme ist wirklich überwältigend." Sie komme von "wohlmeinenden Menschen" und gebe "der Familie wirklich Kraft".

Falscher Schumacher-Vater im Spital
Kritik übte sie am Vorgehen mancher Medien. Kehm bestätigte auch Berichte, wonach ein Reporter versucht habe, als Priester verkleidet zu Schumacher zu gelangen. Ein anderer habe sich als Schumachers Vater ausgegeben. Immer wieder werde versucht, Fotos und Videos in der Intensivstation zu machen. Was Medien dürfen und was nicht, war dann auch Thema in der anschließenden Diskussionsrunde bei Jauch.

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