Fr, 20. Oktober 2017

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13.04.2014 16:42

600.000 feierten Marathon der Rekorde in Wien

Der 31. Vienna City Marathon, der unter dem Motto "Alles Walzer" über die Bühne ging, ist Geschichte. Kurz vor 16 Uhr überquerten die letzten der über 42.000 begeisterten Teilnehmer von Österreichs größter Laufveranstaltung die Ziellinie. Aber auch abseits der Strecke war die Veranstaltung ein Riesenerfolg: Rund 600.000 Zuschauer verfolgten das Laufspektakel in Wien. "Wir sind zufrieden", zogen die Veranstalter schließlich erleichtert Bilanz.

Es war ein Event der Superlative. Nicht nur, dass der 27-jährige Äthiopier Getu Feleke mit einer Laufzeit von 2:05:41 einen neuen Streckenrekord aufstellte, nahmen auch noch mehr Menschen als je zuvor an dem Rennen teil, das die Läufer auf einer Strecke von 42,195 Kilometern durch die Bundeshauptstadt führte. Die leicht geänderte Streckenführung kam den Rekordjägern zusätzlich entgegen.

"Wir sind zufrieden, dass auch der heurige Vienna City Marathon gut verlaufen ist. Tausende Menschen haben heute ihr Bestes gegeben und gezeigt, dass Laufsport eine unverwechselbare Form der Völkerverbindung ist. Die Verbindung von Sport und Kultur haben eine stimmungsvolle Inszenierung ergeben", zog Veranstalter Wolfgang Konrad nach Rennende eine erste Bilanz.

Rahmenprogramm mit Walzer Marathon
Das Veranstaltungswochenende stand ganz unter dem Motto "Alles Walzer". Die Teilnehmer und Besucher erlebten neben den Laufbewerben auch ein umfangreiches Rahmenprogramm. Show-Acts an den Tagen vor dem Lauf, der "Donauwalzer" zum Start auf der Reichsbrücke und ein Walzer Marathon beim Stadtpark direkt an der Laufstrecke sorgten für eine ganz besondere Atmosphäre.

600.000 begeisterte Zuschauer
Auch in diesem Jahr lockte die Veranstaltung wieder Hunderttausende Zuschauer an und sorgte damit auch für Hochstimmung im Tourismus- und Hotelleriebereich. Rund 80.000 Nächtigungen gehen somit alleine auf das Konto der Veranstaltung. Insgesamt sorgten die Läufer und rund 600.000 Besucher für eine Wertschöpfung von etwa 55 Millionen Euro.

Einen wesentlichen Beitrag zum Gelingen leisteten auch die Wiener MA48: 150 Mitarbeiter säuberten die Strecke im Nu und kümmerten sich um gut 35 Tonnen Müll.

Österreicher auf Platz acht und elf
Nach Feleke holte sich der Kenianer Alfred Kering Platz zwei, hatte aber mit einer Laufzeit von 2:08:28 bereits fast drei Minuten Rückstand. Rang drei ging durch Philip Sanga (2:08:58) ebenfalls an einen Läufer aus Kenia. Schnellster Österreicher war Christian Pflügl, der die 42,195 Meter in 2:18:00 zurücklegte und damit auf Platz 11 landete. Bei den Damen setzte sich die Deutsche Anna Hahner in 2:28:59 Stunden durch. Karin Freitag wurde als beste Österreicherin Achte.

Hier können Sie alle Ergebnisse des Wien-Marathons abfragen!

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