Fr, 24. November 2017

Doch kein Nachwuchs

13.04.2014 16:07

Kate zerstreut Baby-Gerüchte mit einem Glas Wein

Mit einer leger hingeworfenen Bemerkung hatte Prinz William in Neuseeland die Spekulationen über eine neue Schwangerschaft seiner Frau Kate angeheizt. Die 32-Jährige hat die Gerüchte allerdings schon wieder zerstreut, denn bei einer Weinprobe ließ sie sich ein Glas Rotwein kredenzen. Danach stieg sie mit ihrem Mann zu einem Höllenritt auf ein Abenteuerboot.

Ein Geschwisterchen für den acht Monate alte Prinz George? Derzeit zumindest noch nicht, wie es scheint. Denn bei einer Weinprobe während ihrer Reise in Neuseeland ließen sich Kate und William ein Glas Wein kredenzen. Baby George nicht dabei. Der kleine Prinz war in Wellington geblieben und musste am Sonntag sogar auf das abendliche Kuscheln mit seinen Eltern verzichten: William und Kate blieben über Nacht in Queenstown.

Prinz William (31) hatte am Samstag die Gerüchte um eine mögliche Schwangerschaft Kates anheizt, als er mit Cynthia Read plauderte, die zur Geburt von George das offizielle Neuseeland-Geschenk, einen Schal aus Merino-Wolle, gestrickt hatte. Read glaubte aus dem royalen Mund gehört zu haben: "Sie müssen vielleicht bald noch einen machen", wie sie Lokalreportern aufgeregt berichtete.

Es habe so geklungen, als hätte William sie in ein Geheimnis einweihen wollen. Allerdings hatte die Frau wohl mehr interpretiert als hingehört: William habe lediglich gesagt, sie müsse wohl "irgendwann" einen weiteren Schal stricken, nicht "bald", präzisierte ein Fernsehsender, der die Bemerkung auf Band hatte.

Weinprobe und Fahrt mit Speedboot
Nach Hospiz- und Flughafenbesuch von Samstag stand am Sonntag nach dem Kirchgang vor allem Spaß auf dem Programm der Besucher. Erst nahmen William und Kate an der Weinprobe auf Gut Amisfield bei Queenstown teil. Der Ort gilt als Abenteuerkapitale Neuseelands. Einen Geschmack davon bekamen die Royals anschließend: Sie heizten mit Sonnenbrille und roten Schwimmwesten in einer größeren Gruppe mit teils 85 Kilometern in der Stunde auf einem Hochgeschwindigkeitsboot durch die Schluchten des Otaga River. "Ich wusste, dass es schnell sein würde, aber ich hatte nicht damit gerechnet, dass es so schnell ist", meinte William.

Bei einem kleinen Wettbewerb in der Früh rächte sich William bei seiner Frau für die am Freitag erlittene Niederlage im Wettsegeln. William und Kate traten in einem Stadion in Dunedin vor 8.000 Zuschauern als Trainer gegnerischer Mannschaften bei einer Art Rugby-Spiel für Sieben- und Achtjährige an. Williams Team gewann. Kate machte in Jeans und Turnschuhen eine sportliche Figur - von Babybauch keine Spur.

Kate schick in aquamarinfarbenem Kleid
Zur Kirche war sie in der Früh in einem aquamarinfarbenen Kleid der neuseeländischen Designerin Emilia Wickstead erschienen. Sie punktete mit einer Brosche in Form eines Silberfarns. Das ist ein bekanntes neuseeländisches Symbol. Regierungschef John Key hatte vorgeschlagen, den Silberfarn zur Nationalflagge zu machen. Das soll die bisherige Fahne ersetzen, die als Reverenz an die Kolonialzeit noch prominent die britische Flagge, den Union Jack, zeigt. Die britische Queen ist nach wie vor Staatsoberhaupt von Neuseeland.

William und Kate wollten am Montag nach Christchurch weiterreisen. 2011 hatte ein schweres Erdbeben in der Stadt 185 Menschen getötet und einen Großteil der Innenstadt zerstört. Am 25. April reisen die Royals nach Australien weiter.

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