Di, 17. Oktober 2017

Einsätze gegen Bares

10.04.2014 16:30

Bundesheer soll jetzt selbst Geld verdienen

Mit 1,84 Milliarden Euro soll das Bundesheer nächstes Jahr durchkommen - eine weitere Kürzung des Etats um 38 Millionen Euro. Verteidigungsminister Gerald Klug zur "Krone": "Unsere Soldaten haben auch den Auftrag, für Einnahmen zu sorgen." Einsätze könnten für die Gemeinden nun teuer werden.

"Zu Assistenzeinsätzen - etwa bei Hochwasser - ist das Bundesheer gesetzlich verpflichtet. Aber die Soldaten rücken auch zu vielen kleineren Unterstützungsleistungen für die Gemeinden aus", deutet Minister Klug (SPÖ) im "Krone"-Gespräch an, wo das Heer Einnahmen lukrieren will: So sollen Aufräumarbeiten oder Unterstützungseinsätze (zum Beispiel das Pistentreten bei Skirennen) verrechnet werden.

Abstimmung in der Infobox: Einsätze gegen Bares - kann das klappen?

Klug: "Das ist zu schaffen"
Gleichzeitig hofft Klug auf höhere Pachteinnahmen sowie auf Erlöse bei der Versteigerung älterer Fahrzeuge über das Dorotheum: "Der Finanzminister wollte, dass wir im Jahr 50 Millionen erwirtschaften, der Betrag konnte auf 31 Millionen herunterverhandelt werden. Das ist zu schaffen." Und im Konzept "Bundesheer neu" wird im Juni festgelegt, wie noch mehr bei der Truppe gespart wird.

Heeresspital wird nicht verkauft
Eines ist aber jetzt schon sicher: Das Heeresspital in Wien wird nicht verkauft. Obwohl die Stadt Wien für das Grundstück 39 Millionen Euro zahlen würde. Klug: "Der Verkauf von Familiensilber bringt strukturell keine Verbesserung."

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