Do, 14. Dezember 2017

Weltkriegsgedenken

09.04.2014 16:15

Kaiser-Enkel auf historischem Besuch in Belgrad

Historischer Besuch von Karl und Georg Habsburg in Serbien knapp 100 Jahre nach Beginn des Ersten Weltkriegs. Bei ihrer Visite legten die beiden Kaiserenkel vor einem Kriegerdenkmal auf dem Belgrader Zentralfriedhof einen Kranz für alle gefallenen Soldaten des Ersten Weltkriegs nieder.

Zudem besuchte das Habsburger-Brüderpaar Serbiens Premier Ivica Dacic und Staatspräsident Tomislav Nikolic (kl. Bild) mit dem Versprechen, den Balkanstaat auf dem Weg in die EU zu unterstützen.

Nationalismus als Kriegsursache
Anlässlich des baldigen 100. Jahrestages des Attentats von Sarajewo, besuchten die Habsburger mit Serbien auch das Balkanland, in dem die Attentäter um Gavrilo Princip unterstützt worden sind. Dabei stellte Karl von Habsburg klar, dass die Kriegsschuld damals bestimmt nicht von einem Staat oder gar einer Person ausgegangen ist. Also weder von Serbien noch von der k. u. k. Monarchie. "Ursache war der Nationalismus", so Karl Habsburg.

Auch für Serbiens Politik stellte der "kaiserliche Besuch" eine Auszeichnung dar. Der Premier und der Staatspräsident empfingen das Habsburger-Brüderpaar mit großem Respekt und Anerkennung. Schließlich brachten die Österreicher ein interessantes zeitgeschichtliches Gastgeschenk mit.

Kaiserenkel als Türöffner zur EU
So versprach Karl als Präsident der Paneuropa-Bewegung, Serbien bei den beginnenden EU-Beitrittsgesprächen tatkräftig zu helfen. Denn für den früheren EU-Parlamentarier "ist es ganz klar, dass die EU ohne Serbien nicht vollständig ist".

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