Di, 21. November 2017

Support eingestellt

09.04.2014 08:59

Experten schlagen wegen Aus für Windows XP Alarm

Am Dienstag hat Microsoft sein letztes Sicherheitsupdate für Windows XP veröffentlicht. Nutzer, die das Betriebssystem weiterhin verwenden, könnten nun zum bevorzugten Angriffsziel für Cyberkriminelle werden, befürchten Sicherheitsexperten. Schätzungen zufolge laufen noch 15 bis 25 Prozent aller PCs weltweit mit Windows XP, das 2001 veröffentlicht wurde.

Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen halten an dem in die Jahre gekommenen Betriebssystem fest. Eine von Microsoft in Auftrag gegebene Studie zeigt, dass 17 Prozent der Unternehmen, die Windows XP im Einsatz haben, derzeit kein Upgrade auf ein neueres System planen. Einem Fünftel der Unternehmen sei noch gar nicht klar, dass der Support für Windows XP sowie Office 2003 mit Dienstag eingestellt wurde.

Rund 30 Prozent der Unternehmen weltweit würden aber XP weiter nutzen müssen, weil einige ihrer Systeme nur darauf liefen, schätzt der IT-Sicherheitsdienstleister McAfee. "Es wird einfacher, in die Geräte hineinzukommen", befürchtet daher Wolfgang Kandek vom Sicherheitsanbieter Qualys. Hacker bekämen quasi einen Beschleuniger, wird er von Reuters zitiert.

Microsoft hatte bereits im vergangenen Herbst darauf hingewiesen, dass XP "das unsicherste aller Microsoft-Betriebssysteme" sei. Laut Eigenangaben ist es sechs Mal anfälliger für schädliche Software als das aktuelle Windows 8. Der Softwarekonzern hat für jene, die auf Windows 7 oder 8 aufrüsten wollen, einen Leitfaden veröffentlicht.

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