Mo, 20. November 2017

2:4 in Bozen

06.04.2014 20:23

Meister Salzburg in EBEL-Finalserie 0:2 zurück

Eishockey-Meister Red Bull Salzburg liegt in der "best of five"-Finalserie um den EBEL-Titel 0:2 zurück. Nach der 1:6-Niederlage vom Freitag verlor die Truppe von Trainer Don Jackson am Sonntag in Südtirol gegen den HC Bozen 2:4 (0:1, 0:0, 2:3). Damit könnten die Südtiroler bereits am Dienstag in Salzburg den Titelgewinn fixieren.

Zwei Drittel lang blieben Salzburgs Bemühungen auf einen Torerfolg ohne zählbaren Erfolg. Vor beachtlicher Kulisse von 7.200 Zuschauern sorgte vielmehr vor dem Final-Abschnitt Bozens Ziga Pance für das einzige Tor, er verwertete einen Pass von Davide Laliberte von hinter dem Tor (13.). Im Mitteldrittel war für die Statistiker nur eine Zweiminuten-Strafe für Salzburg zu notieren. Überhaupt war das Match mit nur insgesamt acht Strafbank-Minuten recht fair.

Zwei Gegentreffer in Unterzahlspielen
Allerdings kassierte Salzburg in zwei von drei Unterzahlspielen Gegentreffer. Der erste war Pances Tor, der zweite das letztlich entscheidende 3:2 Bozens durch Macgregor Sharp (57.). 38 Sekunden davor hatte Michael Boivin eine Stockschlag-Strafe ausgefasst, als er einen Pance-Torschuss verhindern wollte. Hatte da noch Goalie Bernd Brückler gerettet, war er kurz darauf gegen Sharp chancenlos. Dabei hatte der Teamgoalie Pech, denn kurz davor hatte er seinen Stock verloren.

Damit war Salzburgs Schwung weg. Für den hatte Mitte des Schlussdrittels vor allem Thomas Raffl gesorgt. Zunächst hatte er vor dem Ausgleich durch einen Direktschuss von Troy Milram den Assist (47.) gegeben, das 1:2 erzielte er nach tollem Solo selbst (51.). Doch Marco Insam gelang nicht viel später der Südtiroler Ausgleich (55.), wie beim 1:0 kam der Pass von hinter dem Tor. Als Brückler im Finish vom Eis ging, traf Trenton Whitfield noch ins leere Tor (59.).

Raffl: "Es ist noch alles offen"
Nach der hektischen, aber sehenswerten Schlussphase war Raffl zunächst ziemlich geknickt. "Das ist sehr bitter. Wir haben das Spiel in den letzten fünf Minuten verloren", sagte der Teamstürmer, fasste aber schnell neuen Mut. "Es ist noch alles offen. Das Heimspiel müssen wir natürlich gewinnen, dann hat Bozen noch Druck." Sharp hingegen war auf einer Euphoriewelle. "Das ist fantastisch, wie wir uns zurückgekämpft haben", meinte der Schütze zum 3:2.

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