So, 19. November 2017

Peruaner im Bgld

04.04.2014 09:55

Hobbyzucht als reinstes Meerschweinchen-Paradies

"Fieps, fieps" tönt es laut aus der Hütte hinterm Haus von Sylvia und Johann Maschler in Piringsdorf. Rund 50 Meerschweinchen wuseln hier im großen Gehege herum und knabbern Löwenzahn oder Salat. Das Besondere: die verschiedenfarbigen langen Mähnen und Schleppen der "Peruaner von der Sulz".

Sie haben einen Stammbaum, tragen Namen wie "James Hetfield" oder "Bon Jovi von der Sulz" und bezaubern mit Schleppe und Pony: die Langhaar-Meerschweinchen von Sylvia Maschler aus Piringsdorf. Rund 50 Tierchen tummeln sich laut fiepsend das ganze Jahr über in der eigens gebauten, 24 Quadratmeter großen Hütte im Garten hinter dem Haus.

Ungeplanter Nachwuchs
Seit 2009 betreibt Sylvia Maschler gemeinsam mit ihrer Familie die Hobbyzucht. Begonnen hat alles so, wie viele Meerschweinchen-Geschichten beginnen: "Wir haben uns zwei Meerschweinchen aus dem Tiershop geholt. Dort wurde uns gesagt, die beiden seien Weibchen. Ein paar Wochen später gab es dann Nachwuchs und wir wussten, dass das wohl nicht ganz der Wahrheit entsprochen hat", lacht Maschler.

Vom "Unfall" zum liebsten Hobby
Doch was mit einem "Unfall" begann, wandelte sich bald zum liebsten Hobby der Piringerin: "Ich dachte mir, wenn ich solche Tiere schon habe, dann will ich auch über sie Bescheid wissen, damit ich sie richtig behandle und es ihnen gut geht. Ich habe mir Bücher gekauft und mich in Foren im Internet informiert." Peruaner, Alpakas und ein Satin-Schweinchen tummeln sich heute im großen Freilauf-Stall.

Meerschweinchen mit Stammbaum
Gezüchtet werden Peruaner, eine der ältesten Langhaarrassen, in den Farben Schwarz-Rot-Weiß, Slateblue-Gold-Weiß und Schoko-Buff-Weiß. "Es gibt nicht viele Züchter in Österreich mit diesen Farben", weiß Maschler zu berichten. Abgegeben werden die Kleinen großteils an Züchter in Deutschland oder in der Schweiz. Dann ist ein Stammbaum Pflicht – "um Inzucht zu vermeiden". Oder sie landen als "Liebhaberschweinchen" in Kinderhänden. Dazu gibt es eine Urkunde.

30 Euro kostet ein Tier. "Nichts, womit man Geld machen kann", so die Tierfreundin. "Es ist einfach ein Hobby." Eines, das der ganzen Familie Freude bereitet.

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