Fr, 24. November 2017

Wenig Begeisterung

03.04.2014 13:38

Fitness-Armbänder nach dem Kauf bald uninteressant

Intelligente Fitness-Armbänder sollen unseren Alltag bereichern, versprechen die Hersteller. Doch die Konsumenten sind - zumindest derzeit noch - offenbar anderer Auffassung. Einer aktuellen Umfrage aus den USA zufolge verabschiedet sich jeder dritte Besitzer eines entsprechenden Geräts bereits innerhalb des ersten halben Jahres wieder von diesem.

Laut einer Studie der Marktforschungsfirma Endeavour Partners ist es den Herstellern intelligenter Fitness-Armbänder, die etwa den Puls messen oder zurückgelegte Schritte zählen, bislang nicht gelungen, die Käufer langfristig an ihr Produkt zu binden. Jeder zweite Käufer eines sogenannten Activity Trackers in den USA benutzt diesen demnach inzwischen nicht mehr. Ein Drittel der Besitzer hörte bereits binnen der ersten sechs Monate damit auf, ein solches Armband zu verwenden.

Dabei, so die Studie weiter, besitzt bereits jeder zehnte US-Amerikaner ein derartiges smartes Armband. Damit sich weitere Käufer finden und diese die Activity Tracker auch tatsächlich langfristig nutzen, müssten die Hersteller unter anderem verstärkt auf Design sowie Nutzerkomfort und –bedienung achten und den allgemeinen Nutzen der Produkte herausstreichen. Um nachhaltig genutzt zu werden, genüge es nicht, Daten zu sammeln und diese ohne erkennbaren Zweck aufzubereiten, so die Studienautoren.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden