Do, 23. November 2017

Nach Krisengerüchten

29.03.2014 17:44

Fürstin Charlene: „Wünsche mir Kinder mit Albert“

Viel wird über Monacos Fürstin und ihre Ehe spekuliert. Jetzt dementiert Charlene alle Krisengerüchte und spricht offen darüber, wie sehr sie sich mit Albert ein Baby wünscht.

Sie wohnt in einem Palast an der Côte d'Azur, genießt das Dasein mit Hausangestellten, blickt beim Sonnenuntergang aufs Meer und stolziert glamourös über sämtliche rote Teppiche dieser Welt: Die gebürtige Südafrikanerin Charlene von Monaco, 36, geborene Wittstock, hat ein Leben, von dem andere nur träumen können. Dennoch wird sie in der Öffentlichkeit mehr bedauert als beneidet. Dass die Ehe nach fast drei Jahren immer noch kinderlos ist, nährt allerlei Spekulationen, ebenso wie der melancholische Blick, den sie auf vielen Fotos zeigt, und die Häufigkeit, mit der Albert und Charlene getrennt auf Reisen gehen. Auch nach Seefeld in Tirol kam der Prinz kürzlich allein.

Als schließlich Partybilder auftauchten, auf denen Charlene ausgelassen feiert, und zwar ohne Albert, in einer Herrenrunde auf der Karibikinsel St. Barth, kochte die Gerüchteküche über: Krise im Hause Grimaldi, die Ehe besteht nur noch auf dem Papier, so hieß es.

"Wir wünschen uns ein Baby"
Jetzt ging die trotz ihrer Größe stets anmutig wirkende Ex-Schwimmerin in die Gegenoffensive. In einem offenen, sehr persönlichen Interview mit der italienischen Ausgabe des Societymagazins "Vanity Fair" tritt Charlene dem feindseligen Getuschel entgegen. So spricht sie erstmals über die Sehnsucht nach einem Baby mit Albert: "Das wünschen wir uns sehr, aber es liegt in Gottes Hand."

Albert hat mit mittlerweile 56 bereits zwei unehelich gezeugte Kinder, Jazmin Grace Grimaldi, 22, und Alexandre Coste, 10. Lastet das nicht schwer wie der Fels von Cap Martin auf der Seele der nach außen hin so kühl wirkenden Blondine? "Alberts Vergangenheit gehört mir nicht", antwortet die Neo-Monegassin analytisch. "Und dann, ganz ehrlich, wenn er nicht so wäre, wie er ist, dann wäre ich vielleicht jetzt nicht hier."

"Er ist der Mann, den ich liebe und schätze"
Das klingt nicht nur vernünftig, sondern auch sehr entspannt. Es dürfte also doch eine besondere Magie in der Beziehung liegen. Was genau das Band zwischen ihnen ausmacht, kann man nur erahnen. "Manchmal ist es schwierig zu erklären, was wir sind. Mein Mann und ich teilen dieselben Werte. Er ist leidenschaftlich, intelligent, romantisch, er ist der Mann, den ich liebe und schätze."

Gefühle aus dem Innersten oder einstudierte Stehsätze? Bei Charlene kommen diese Bekenntnisse so selbstverständlich über die Lippen, dass man ihr das volle Herz abnimmt. Sie schwärmt auch von einer Normalität, von den einfachen Dingen, die ihre Zweisamkeit bereichert, etwa: "Sport im Fernsehen schauen. Mit Freunden im Garten unserer Sommerresidenz grillen. Albert bindet sich dann die Kochschürze um und wendet die Steaks. Ich bereite den Salat zu." Klingt ein bisschen nach Reihenhausidylle, aber warum sollen Herr Fürst und Frau Fürstin nicht auch einmal einfach nur gemütlich sein wollen?

Charlene hat Vertrauen in ihre Liebe
Berührend klingt die Hommage der Ehefrau an den Jetset-Monarchen: "Ich habe unendliches Vertrauen in unsere Liebe. Fürst Albert ist mein Ehemann, aber er ist immer auch mein bester Freund gewesen." Vertrauen ist die wichtigste Voraussetzung, um auch Krisen bewältigen zu können. Denn die gab es zweifellos, wie in jeder anderen Verbindung auch: "Als Paar haben wir viele schwierige Momente überstanden."

Albert und Charlene, das geht aus dem Interview jedenfalls hervor, geben einander Kraft. Die braucht sie freilich auch, um ihrem Job als Fürstin gerecht zu werden. Nicht immer kann Madame der Arbeit am Hofe etwas abgewinnen, ihr Leben als Landesmutter ist voll von mitunter öden Verpflichtungen.

Schwimmkarriere nach Reitunfall
Dabei sah sie sich nie als Society-Regentin, die Repräsentieren und Lächeln muss und die bei jedem Auftritt dutzendfach fotografiert, begutachtet, kritisiert wird. Selbst die eleganten Kleider hatten keinen Platz in ihren Jungmädchenträumen, erzählt sie: "Als Kind wollte ich Zorro sein. Eines Tages, ich war sieben, ritt ich mit schwarzem Umhang und einem unechten Degen und stürzte. Ich brach mir sechsfach den Arm. Um die Muskeln zu trainieren, trug ich mich beim Schwimmkurs ein. So entstand die Leidenschaft, die mich zu den Olympischen Spielen gebracht hat."

Genau diese Leidenschaft und Zielstrebigkeit werden sie auch jetzt zu ihrem großen Ziel weitertragen, hoffen ihre Landsleute – dem Ziel nämlich, doch noch Mama des nächsten Monegassenfürsten zu werden.

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