Di, 17. Oktober 2017

Hilfe aus der Luft

26.03.2014 10:47

Alaska will Drohnen-Einsatz bei der Jagd verbieten

Sich bei Jagd in den Wäldern Alaskas mittels Drohnen einen Vorteil zu verschaffen, soll noch heuer verboten werden, wie die dortige Jagdbehörde jetzt beschloss. Sie reagiere damit auf die technischen Veränderungen bei der Jagd, berichtete "Anchorage Daily News".

Auslöser für den jetzigen Beschluss, über dessen endgültige Aufnahme ins Gesetz am 1. Juli noch formell entschieden wird, war ein Vorfall im Jahr 2012, bei dem ein Elch mithilfe einer Drohne aufgespürt, verfolgt und schließlich von Jägern - legal - zur Strecke gebracht worden war.

Zwar sei die Praxis, mit Kameras bestückte Drohnen bei der Jagd zu verwenden, um Tiere etwa über Bäume und andere Hindernisse hinweg aufzuspüren, noch nicht sehr weit verbreitet, heißt es in dem Bericht. Wildhüter befürchteten allerdings schon jetzt, dass sich Jäger mit den zunehmend günstiger werdenden Geräten einen "unfairen Vorteil" verschaffen könnten, zumal die Abschussquote gesetzlich geregelt sei und andere dann leer ausgehen könnten.

"Solange in den Jagdvorschriften nicht ausdrücklich gesagt wird, dass etwas illegal ist, dürfen Sie es tun", wird in dem Bericht ein Wildhüter zitiert. Er kritisiert, dass in der Vergangenheit bereits häufiger Technologien den Jagdbestimmungen voraus gewesen seien und die Jagdbehörde dann Probleme gehabt hätte, mit der Entwicklung Schritt zu halten. Mit dem Drohnen-Verbot will man nun offenbar rechtzeitig auf die Veränderungen reagieren.

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