Do, 19. Oktober 2017

Raubüberfall in OÖ

26.03.2014 08:58

„Ich fand meine Kollegin gefesselt und geknebelt“

"Plötzlich hör' ich ein Schluchzen aus dem Technikraum, schau nach - und sehe, wie meine Kollegin gefesselt und geknebelt am Boden kniet", so schildert Verkäuferin Sandra Hütter (Bild) die Szenen nach dem Überfall auf das Kulturzentrum Gugg am Montag in Oberösterreich.

"Wir teilen uns die drei Parkplätze im Innenhof des Gugg. Mein Auto war zu Mittag zugeparkt, deshalb hab' ich meine Kollegin, die im Kulturzentrum arbeitet, gesucht", berichtet Sandra Hütter (34), die bei einer Buchhandlung angestellt ist: "Ich bin rein und hör' plötzlich aus dem Technikraum ein Schluchzen. Wie ich die Tür aufgemacht hab', ist die Evelyn am Boden gekniet. Sie hat über Augen und Mund Klebebänder gehabt, war mit Kabelbindern an ein Rohr gefesselt." Hütter befreite das 47-jährige Raubopfer und rief die Polizei.

Täter auf der Flucht
Wie berichtet, war ein mit einer Pistole bewaffneter Mann am Montag gegen 13 Uhr in das Kulturzentrum gestürmt und hatte von der Angestellten Bargeld gefordert. Vor seiner Flucht fesselte und knebelte er sein Opfer.

Der Täter wurde als circa 1,70 bis 1,75 Meter groß, sehr schlank, und als Südländer beschrieben. Er sprach Deutsch mit ausländischem Akzent, trug einen dunkelblauen Kapuzensweater, eine blaue Arbeitshose und dunkle Sportschuhe. Der Mann ist nach wie vor flüchtig.

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