So, 19. November 2017

Skandal in Bukarest

24.03.2014 12:20

Behörden misshandeln Hunde in „Vier Pfoten“-Klinik

Die "Vier Pfoten" erheben schwere Vorwürfe: Hundefänger der rumänischen Veterinär-Aufsichtsbehörde ASPA hätten Hunde, die sich in der Obhut der Tierschutzorganisation befanden, misshandelt und auf brutale Weise weggebracht. Sie brachen demnach das Schloss der Tierklinik auf, nahmen die Hunde mit und zerstörten die Außenboxen zur postoperativen Pflege der Tiere. Die "Vier Pfoten" sind entsetzt: "Wir verurteilen diese grausame und illegale Aktion, die von der Bukarester Stadtverwaltung angeordnet wurde, aufs Schärfste."

Die Hunde wurden laut dem Bericht von den städtischen Hundefängern auf extrem grausame Weise eingefangen (siehe YouTube-Video) und in das städtische Tierheim in Bragadiru in der Nähe von Bukarest gebracht. Die Hundefänger gingen dabei offenbar nicht nur gegen die Außenboxen vor, sondern auch gegen das Tierheim, in dem sich die Klinik befindet.

Hunde starben an Misshandlungen
18 Hunde seien gefangen und weggebracht worden. Laut den Berichten von mehreren Augenzeugen starben zudem mindestens vier Hunde vor Ort aufgrund der Misshandlungen. Derzeit versuchen "Vier Pfoten"-Mitarbeiter, die Hunde zu identifizieren und zurückzuholen. Einige der Tiere wurden bereits freilaufend in der Nähe des öffentlichen Tierheims entdeckt.

Tiere standen kurz vor der Adoption
"Die grausame Aktion der ASPA ist absolut sinnlos", kritisiert Gabriel Paun, Kampagnendirektor bei "Vier Pfoten". "Diese Hunde wurden von uns aus schlimmsten Lebensbedingungen gerettet. Unsere Teams brachten sie zurück ins Leben. Ihre Adoption war bereits in die Wege geleitet worden. Die Hundefänger haben einige Tiere getötet und zahlreiche verletzt. Wir werden unser Bestes geben, diejenigen, die das Massaker überlebt haben, erneut zu retten. Und wir hoffen, dass wir liebevolle Familien für sie finden."

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