Mi, 22. November 2017

Urheberrecht

24.03.2014 09:19

Musikindustrie bleibt im Streit mit YouTube hart

Die deutsche Musikindustrie will im Streit mit dem Internetkonzern Google hart bleiben. Die Musikvideos ihrer Künstler blieben auf YouTube so lange gesperrt, wie der Mutterkonzern Google sich weigere, dafür zu bezahlen, sagte der Chef von Sony Music Deutschland, Philip Ginthör, der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung".

"Alles, was in Frage stellt, dass Musiker von ihrer Kunst leben können, ist indiskutabel", betonte der Musikmanager. Die Branche verlange einen fairen Anteil an den Werbeeinnahmen von Google. "Bei aller Liebe zur Innovation - der Künstler als kreativer Urheber hat ein Recht darauf", sagte Ginthör.

"Wenn die Gema als Verwalter der Urheberrechte endlich einen Deal mit Google erreicht, dann wird YouTube eine für alle willkommene Plattform sein. Jedes Geschäftsmodell, das prinzipiell das Urheberrecht infrage stellt, ist ein No-Go: Nicht mit uns!"

Bei der Google-Videoplattform YouTube sind seit Jahren viele Musikvideos auf der deutschsprachigen Website nicht verfügbar, weil der US-Konzern und die Gema über Abgaben streiten. Zentraler Streitpunkt ist dem Vernehmen nach, welche Abgaben Google bei Videos, zu denen keine Werbung angezeigt wird, an die Gema leisten muss.

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