Di, 17. Oktober 2017

Schallende Kritik

22.03.2014 08:18

Lauda: „F1 künstlich laut zu machen, ist bizarr“

Im Streit um die leiseren Formel-1-Motoren schlägt Mercedes-Aufsichtsratschef Niki Lauda nun laute Töne gegen die Kritik von Chefvermarkter Bernie Ecclestone an. "Die Formel 1 definiert ihre Attraktivität doch nicht über Krach und Lärm", sagte der dreifache Weltmeister der Zeitung "Die Welt". "Der Gedanke, diese Autos jetzt künstlich wieder laut zu machen, geht in die falsche Richtung und ist bizarr", so Lauda.

Nach dem ersten Rennen mit den neuen Sechszylinder-Turbomotoren am vergangenen Wochenende in Australien hatte es vom Grand-Prix-Veranstalter, von Ecclestone und aus einigen Teams Unmut über die deutlich leiseren Triebwerke gegeben. Dies widerspreche dem Charakter des PS-Spektakels, so die Kritik.

"Absurd und für mich nicht nachvollziehbar"
Lauda bezeichnete diese Sichtweise als "absurd und für mich nicht nachvollziehbar". Die neuen Motoren seien technisch und sportlich auf allerhöchstem Niveau. Die Turbotechnik sei der Zeit angepasst, die Autos seien damit schon jetzt schneller als die Vorgänger-Generation. "Die Formel 1 ist auf dem vollkommen richtigen Weg. Es muss, das ist ein Gesetz in der Formel 1, immer so schnell wie möglich nach vorne gehen - und nicht nach hinten", erklärte der Österreicher.

Ecclestone hingegen hatte bereits ein Gespräch mit dem Weltverbandschef Jean Todt über mögliche Maßnahmen für eine Rückkehr zu einer lauteren Formel 1 geführt. Der 83-jährige Brite sorgt sich um möglichen Ärger bei den Fans.

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