Sa, 16. Dezember 2017

Klaus A. Schröder

19.03.2014 14:21

Albertina-Chef erhielt Wiens Goldenes Ehrenzeichen

Klaus Albrecht Schröder ist am Mittwoch mit dem Wiener Goldenen Ehrenzeichen ausgezeichnet worden. Sowohl Philosoph Konrad Paul Liessmann, der die Laudatio hielt, als auch Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny strichen Schröders Verdienste insbesondere als Albertina-Chef hervor. Der Geehrte selbst freute sich in seinen Dankesworten über die kulturelle Vielfalt der Stadt.

Liessmann sprach von Schröders "Überzeugungskraft, wie sie nur wenige in der Stadt haben". Mit der Übernahme der Albertina zur Jahrtausendwende habe sich "seine Kraft zum Ungewöhnlichen und Visionären" gezeigt, das Museum sei heute "ein Ort der Begeisterung und der Begegnung".

Klaus Albrecht Schröder wurde am 15. September 1955 in Linz geboren. Zwischen 1976 und 1983 studierte er Kunstgeschichte und Geschichte an der Universität Wien und promovierte über den österreichischen Maler Richard Gerstl. 1988 übernahm er die Leitung des neu unter dem Namen "Kunstforum der Länderbank" gegründeten Ausstellungsraums der Bank Austria, den er vor allem zu einem Ort für klassische Moderne machte.

Von 1996 bis 1999 war er Vorstandsmitglied und kaufmännischer Direktor der Stiftung Leopold und Baukoordinator für die Errichtung des heutigen Leopold Museums. Danach übernahm er die Leitung der Albertina.

"Kompetenter Kulturmanager und versierter Kunsthistoriker"
Schröder sei "an der Wiege von drei Leuchttürmen der Kultur in Wien" - eben dem BA-Kunstforum, dem Leopold Museum und der Albertina - gestanden, betonte Mailath-Pokorny. Letztere sei dank der Neuaufstellung der Grafischen Sammlung und des Umbaus zu einem der attraktivsten Museumsorte Europas geworden, würdigte der Ressortchef den "kompetenten Kulturmanager und versierten Kunsthistoriker".

Der Ehrenzeichen-Empfänger selbst nahm das Geschmeide im Namen der "vielen Wegbegleiter, die an meiner Seite gekämpft haben", entgegen. Schröder verwies auf die kulturelle Vielfalt Wiens: Nur diese Stadt könne ihm das geben, ohne das er nicht leben könne.

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