Di, 21. November 2017

Große Ehre

19.03.2014 12:21

„Noah“ Russell Crowe durfte Papst treffen

Papst Franziskus hat bei der Generalaudienz am Mittwoch auf dem Petersplatz Oscarpreisträger Russell Crowe und den Regisseur Darren Aronofsky getroffen. Anwesend war auch der Vizepräsident der Filmgesellschaft Paramount, Rob Moore.

Das Treffen zwischen dem Papst und Crowe hätte bis zum Schluss geheim bleiben sollen. Man wollte nämlich verhindern, dass der Papst zu Marketingzwecken zugunsten des Hollywood-Films mit biblischem Hintergrund, "Noah", instrumentalisiert werden könnte, hieß es laut Indiskretionen des US-Branchenblattes "Variety".

Schon im Februar hatte Russell Crowe den Papst via Twitter gefragt, ob sie sich nicht gemeinsam "Noah" anschauen wollten. Ein gemeinsamer Kinoabend ist es jetzt zwar nicht geworden, ein Treffen kam zur Freude des Hollywoodstars aber doch zustande. Am Dienstag twitterte Russell Crowe übrigens einen kleinen Hinweis auf sein bevorstehendes Treffen mit dem Papst. "Wo bin ich gerade?", fragte er seine Fans und stellte einen Schnappschuss vom Petersdom online.

"Noah" in drei arabischen Ländern verboten
"Noah" läuft in den USA Ende März an. Noch vor seiner Premiere wurde er in drei arabischen Ländern verboten, Grund ist die im Islam verbotene bildliche Darstellung von Propheten. Vertreter der Produktionsfirma Paramount Pictures rechnen damit, dass weitere islamische Staaten dem Beispiel folgen werden.

Im rund 125 Millionen Dollar (89,97 Mio. Euro) teuren Blockbuster spielen Crowe und Anthony Hopkins die Hauptrollen. Die biblische Figur des Noah, der auf seiner Arche seine Familie und zahlreiche Tiere vor der Sintflut rettet, spielt auch im Koran eine wichtige Rolle. Mit Kritik von religiösen Gruppen hat "Noah" auch in den USA zu kämpfen.

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