Do, 23. November 2017

80 FIS-Punkte fehlen

19.03.2014 10:34

Hirscher fährt um Starterlaubnis in der Abfahrt

Nur wenige Tage nachdem er zum dritten Mal in Folge die große Weltcupkugel gewonnen hat, geht Marcel Hirscher bei den slowenischen und kroatischen Abfahrtsmeisterschaften in Innerkrems an den Start. Der Gewinner des Gesamtweltcups und Technikspezialist tritt dort am Donnerstag zu einem Training und gleich zwei Rennen an, um die nötigen 80 FIS-Punkte für eine Starterlaubnis im Weltcup zu erobern.

"Ein geiles Projekt. Mit so hohen Startnummern bin ich wahrscheinlich noch nie gefahren", gab sich der 25-jährige Salzburger auch am Ende der anstrengenden Olympia-Saison motiviert. Trotz der fünfmonatigen "Hochschaubahn" will Hirscher mit dem Fernziel, als erster Skifahrer überhaupt den Gesamtweltcup vier Mal in Folge zu gewinnen, die Frühjahresbedingungen so gut wie möglich zum Training nützen.

"Jeder weiß, dass wir auf Eis gut gewappnet sind. Aber in den vergangenen drei Jahren haben gut die Hälfte aller Rennen bei Frühjahresbedingungen stattgefunden", erklärte Hirscher-Coach Michael Pircher, warum sich sein Schützling gleich jetzt noch - auch für Materialtests - so richtig reinhängt. "Jetzt hat man noch die Form. Damit kann man später mit ruhigem Gewissen zwei Monate schneefrei gestalten." Vermeiden könne man damit auch die mühevolle "Gletschersuche" im Mai und Juni.

Exotenregel gilt auch für Gesamtweltcupsieger
Technikspezialist Hirscher versucht seit längerem, sich im Weltcup etwas "breiter" aufzustellen und startet hin und wieder auch im Super-G. Schon vergangen Dezember wollte er in Beaver Creek auch an einem Abfahrtstraining teilnehmen, was aber an den fehlenden Abfahrtspunkten scheiterte. "Eine Exotenregel. Wenn so etwas auch für einen nun dreifachen Gesamtsieger gilt, muss man schon fragen, ob die Regeln richtig sind", mokierte sich Pircher.

Ohne spezielle Vorbereitung steigt Hirscher deshalb diese Woche in Innerkrems und voraussichtlich auch kommende Woche bei den von Lech ebenfalls nach Innerkrems verlegten österreichischen Speed-Meisterschaften auf die Abfahrtsski. "Ohne große Erwartungen aber", relativierte Pircher. "Die Sicherheit hat absoluten Vorrang. Sollten das Wetter oder die Pistenbedingungen schlecht sein, ziehen wir sofort zurück."

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden