Fr, 24. November 2017

Kurz nach Verhaftung

12.03.2014 17:00

Kinder missbraucht: Häftling erhängt sich in Zelle

Drama um Flüchtlinge in Innsbruck: Ein Afghane (29) hat sich in einem Heim an syrischen Zwillingen (8) vergriffen. Der sexuelle Übergriff auf die Mädchen flog auf, der Mann wurde verhaftet und ins Polizei-Anhaltezentrum gebracht. Nur wenige Stunden später war er tot - er hatte sich in seiner Zelle erhängt.

Was genau sich am Sonntag in einer Garage des Flüchtlingsheimes im Innsbrucker Stadtteil Reichenau - derzeit leben dort 200 Flüchtlinge - abspielte, wird nie restlos geklärt werden.

Fest steht: In einer Garage gab es einen sexuellen Übergriff auf syrische Zwillingsmädchen (8). Nach Informationen der "Krone" hatte sich der Afghane vor den Mädchen entblößt und sich auch an ihnen vergriffen.

Heiminsasse: "Er wäre von den Syrern gelyncht worden"
Am Montag flog die Tat auf, der 29-Jährige wurde verhaftet. "Sonst wäre er wohl von anderen Syrern gelyncht worden", ist ein Heiminsasse überzeugt. Nur wenige Stunden nach seiner Verhaftung erhängte sich der 29-Jährige an einer Armatur in seiner Zelle.

"Der Mann war fleißig und völlig unauffällig. Er wohnte seit rund drei Jahren im Flüchtlingsheim, war für Hausmeisterarbeiten zuständig", erzählt Meinhard Eiter, Flüchtlingskoordinator des Landes Tirol, als er von der "Krone" vom Suizid des Afghanen erfuhr.

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