Sa, 16. Dezember 2017

2 Menschen verletzt

12.03.2014 14:22

Verdächtiger nach Brand in Obertauern ausgeforscht

Rund eine Woche nachdem im Salzburger Wintersportort Obertauern ein Personalhaus abgebrannt war, hat die Polizei nun einen Verdächtigen ausgeforscht, der das Feuer gelegt haben könnte. Es handelt sich um einen 28-Jährigen, der selbst in dem Gebäude gewohnt hat.

Der Brand war - wie berichtet - in der Nacht auf den Faschingsdienstag ausgebrochen. Die sieben Bewohner, die sich zu diesem Zeitpunkt im Personalhaus befanden, konnten sich durch Fenster ins Freie retten. Eine 51-jährige Ungarin sprang aus dem ersten Stock und landete zweieinhalb Meter tiefer im Schnee. Sie verstauchte sich beim Aufprall einen Fuß, weswegen sie ins Krankenhaus Tamsweg gebracht wurde.

Verdächtiger auf freiem Fuß angezeigt
Ein 28-jähriger Slowake erlitt eine leichte Rauchgasvergiftung, er wurde ins Krankenhaus Schwarzach eingeliefert. Wie ein Polizeisprecher am Mittwoch bekannt gab, geriet dieser Mann jetzt in Verdacht. Aufgrund von Zeugenaussagen konnte der mögliche Tatzeitraum analysiert werden. Daraus hätten sich Indizien ergeben, die auf den 28-Jährigen als Verdächtigen schließen lassen. Der Mann wird daher bei der Staatsanwaltschaft angezeigt, er befindet sich auf freiem Fuß.

Dass als Ursache für das Feuer nur Brandstiftung infrage kommt, war für die Ermittler schon am Dienstag letzter Woche klar: Ein Spürhund erschnüffelte zwar keinerlei Hinweise auf Brandbeschleuniger, allerdings war das Feuer in einem Vorraum ausgebrochen, in dem sich keine technischen Zündquellen befanden.

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