Do, 23. November 2017

Grausame Tat

11.03.2014 09:00

Wie Müll entsorgt: Ratten erstickten in Tonne

Wie Müll entsorgt werden immer wieder Kleintiere, die ihren Besitzern zu lästig geworden sind. Ratten, Mäuse, Degus und Meerschweinchen haben nämlich keine große Lobby im Naturschutz. Erst kürzlich gab es in Kärnten wieder zwei grausame Fälle: Unbekannte setzten ihre Tiere einfach vor die Tür.

Ein Veldener hat vier weibliche Degus in das Tierkompetenzzentrum in Klagenfurt gebracht. Er hatte die Tiere auf seiner Terrasse gefunden, wo sie ein Unbekannter über Nacht in einem Käfig deponiert hatte. Zum Glück gab es zu diesem Zeitpunkt keine Minusgrade, sonst wären die Tiere wohl erfroren. Mittlerweile geht es ihnen besser. Sie werden von den Mitarbeitern des Tiko aufgepäppelt, bevor sie an einen artgerechten Platz vermittelt werden.

Nur vier Tage später dann der nächste Fall: Beim Spazieren hat ein Paar beim Kalmusbad in Ebenthal eine schreckliche Entdeckung gemacht. "Ein herzloser Mensch hat hier unter Büschen eine Plastiktonne versteck, in der an die 20 Ratten eingesperrt waren. Der Behälter war so gut wie luftdicht verschlossen", erzählt Ursula Visconti vom Klagenfurter Tierheim "Garten Eden". Die Hälfte der Tiere war bereits qualvoll erstickt oder von ihren Artgenossen in Panik totgebissen worden. Im "Garten Eden" können sich jetzt die Überlebenden von ihren Strapazen erholen.

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