Do, 23. November 2017

Seitenhieb auf Preis

08.03.2014 15:52

Werbeplakat der ÖBB stößt Gondolieri sauer auf

Werbung muss Aufsehen erregen - und eine Mailänder Werbeagentur hat im Auftrag der ÖBB ganze Arbeit geleistet. Denn seit wenigen Tagen ist ein Sujet am Bahnhof Santa Lucia in Venedig Thema Nummer 1. Die Zugreise nach Wien kostet deutlich weniger als eine Runde in der Gondel...

Fünf Stunden im Intercity nach Wien um schlappe 29 Euro, 40 Minuten in der Gondel um 80 Euro. Das lässt natürlich Zahlenspiele zu: Auf Schiene kostet die Minute knapp einen Cent, in Venedigs Kanälen zwei Euro.

Das Angebot plakatieren die ÖBB großflächig - dazu ein kleiner Seitenhieb auf die teils absurd hohen Preise der Venediger Gondolieri. Die fühlen sich von der heimischen Bahn jedenfalls auf den Schlips getreten und rufen sinngemäß zu einem Boykott gegen eine Reise in die Donaumetropole auf.

Die Kampagne wurde von einer Mailänder Agentur entwickelt und hat ihre Wirkung nicht verfehlt. "Wir wollten damit aber niemanden kränken", heißt es vonseiten der ÖBB.

Um denselben Preis bringt die Bahn ihre Kunden auch von Wien nach Venedig - da lässt sich der Spieß mit Fiaker-Fahrten leicht umdrehen...

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden