Mo, 23. Oktober 2017

Vorstoß in London

07.03.2014 08:49

Club-Besitzer: „Pelzträger müssen draußen bleiben“

Tierschützer bemühen sich seit Jahren um Aufklärung in Sachen Pelz. Obwohl immer wieder grausame Bilder von der Tierquälerei auf Pelzfarmen an die Öffentlichkeit dringen, möchten viele Menschen auf Kleidung und Accessoires mit Tierfell nicht verzichten. In London hat der Besitzer eines berühmten Nachtclubs nun ein Pelzverbot verhängt, um ein Zeichen zu setzen.

Die "Mahiki"-Bar in London ist Treffpunkt der Reichen und Schönen. Und gerade bei Adeligen und Prominenten scheinen Pelzmäntel und
-accessoires immer beliebter zu werden. Es ist ein Trend, der massives Tierleid mit sich bringt: 40 Millionen Tiere werden jedes Jahr auf Pelzfarmen ermordet. Das weiß auch der Eigentümer der "Mahiki"-Bar, und schloss ein Abkommen mit der Tierschutzorganisation PETA.

Pelzträger dürfen nicht hinein!
Beim Eingang des "Mahiki" steht jetzt ein Schild, das besagt: Kein Eintritt für Pelzträger. Egal, um wen es sich handelt. Tierfreunde begrüßen diese mutige Entscheidung, doch es gibt auch Einwände, vor allem von Menschen aus der Modebranche. Immerhin würden die jungen Damen ja meistens die alten Pelze ihrer Großmütter auftragen, denn das sei nachhaltig, so heißt es da.

Das blutige Geschäft mit dem Pelz

Immer wieder tauchen heimlich aufgenommene Bilder von Pelzfarmen auf. Sie sind kaum zu ertragen: Waschbären, Nerze, Füchse oder auch Hunde und Katzen werden an ihren Hinterbeinen gepackt und auf den Boden geschleudert. Meist sind sie nur bewusstlos oder ihr Rücken ist gebrochen. Egal ob sie noch Schmerzen empfinden oder nicht - ihnen wird ihr Fell über die Ohren gezogen. Man sieht gehäutete Kadaver, die noch minutenlang winseln, sich vor Schmerzen winden. "Wer das sieht und dennoch Pelz trägt, muss ein Herz aus Stein haben", so "Krone"-Tierexpertin Maggie Entenfellner.

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