Mo, 20. November 2017

Premiere in Pokljuka

06.03.2014 16:46

Innerhofer feiert 1. Sieg für ÖSV-Biathletinnen

Die Salzburgerin Katharina Innerhofer hat am Donnerstag in Pokljuka sensationell den ersten österreichischen Weltcupsieg im Damen-Biathlon geholt. Die 23-Jährige gewann den 7,5-km-Sprint bei windigen Bedingungen recht komfortabel 9,2 Sekunden vor der Russin Darja Virolainen und 12,1 vor der Weißrussin Nadeschda Skardino. Alle drei blieben am Schießstand fehlerfrei.

Mit Startnummer 18 hatte die Aktive vom SC Maria Alm früh die letztlich für die Konkurrenz unerreichbare Messlatte gelegt. Wirolaynen startete mit Nummer 86, danach war der Triumph Innerhofers perfekt. "Ich war heuer nach dem Liegend-Schießen schon öfter auf Top-Ten-Kurs", sprach sie ihre schon davor gute Verfassung an. Nun machte sich auch das Risiko bezahlt. "Heute habe ich stehend einfach durchgezogen und es ist aufgegangen."

"Hatte aber auch superschnelle Skier"
Dazu kam eine Topleistung in der Loipe, das war mitentscheidend. Denn Wirolaynen und die mit 12,1 Sekunden Rückstand auf Rang drei gelandete Weißrussin Skardino kamen auch ohne Strafrunde durch. Innerhofer: "Läuferisch habe ich mich von Beginn an gut gefühlt, ich hatte aber auch superschnelle Skier. Die letzte Runde war extrem hart, aber ich bin durchgekommen. Das Ergebnis ist natürlich ein Wahnsinn, ich kann es noch gar nicht glauben."

Innerhofer geht nun am Samstag um 13.25 Uhr als Nummer eins in die 10 Kilometer lange Verfolgung, auch in diesem Bewerb ist sie natürlich nicht chancenlos. Vorerst hat sie sich jedenfalls im Weltcup von Platz 50 auf 39 vorgearbeitet. Im Februar hatte die 1,66 Meter große Athletin ihre Olympia-Premiere gefeiert, war im Einzel 28. und im Sprint 76. geworden. Außerdem erreichte sie noch Platz neun mit der Mixed-Staffel. Dabei war sie im Weltcup bisher noch nicht einmal in die Top 20 gekommen, Platz 22 heuer am 10. Jänner im Ruhpolding-Einzel war das Optimum.

Pokljuka guter Boden für Österreicher
Bisher beste ÖSV-Weltcup-Platzierung bei den Damen war ein fünfter Platz von Brigitte Weisleitner im Einzelbewerb von Osrblie 1996 gewesen. Pokljuka bot sich für eine neue Topleistung an, scheint es doch ein guter Boden für Österreicher zu sein. Denn der Steirer Christoph Sumann hat dort drei seiner sechs Weltcupsiege gefeiert, beim Kärntner Daniel Mesotitsch war es einer von drei.

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